Lexikon

Bundeswehr

Marine

Die Marine ist im BMVg durch den Führungsstab der Marine vertreten. An seiner Spitze steht der Inspekteur der Marine. Ihm sind als höhere Kommandobehörden das Flottenkommando und das Marineamt nachgeordnet.
Aus dem Marinehauptquartier führt der Befehlshaber der Flotte die See- und Seeluftstreitkräfte und schwimmenden Unterstützungseinheiten: die Einsatzflotillen 1 und 2 sowie zwei Marinefliegergeschwader und das Schifffahrtsmedizinische Institut Marine. Die Einsatzflotille 1 umfasst die Einheiten der Flottille der Minenstreitkräfte, der Schnellbootflottille und der U-Bootflottille. Die Einsatzflotille 2 umfasst zwei Fregattengeschwader und ein Trossgeschwader.
An Bedeutung gewonnen haben Eigenschaften und Fähigkeiten von hochseefähigen Einheiten sowie Marineluftstreitkräften zur Teilnahme an multinationalen Einsätzen zur Konfliktverhütung und Krisenbewältigung. Die Marine stellt ständig Einheiten zu den bereits im Frieden operierenden multinationalen „Ständigen Einsatzverbänden“ der NATO im Atlantik und im Mittelmeer.
Das Marineamt ist für die Ausbildung des Marinepersonals und für zentrale Aufgaben verantwortlich. Es führt die Kommandos Marineführungssysteme und Truppenversuche Marine, die Schulen der Marine sowie die Marinestützpunkte.
  1. Einleitung
  2. Befehls- und Kommandogewalt
  3. Struktur und Gliederung
  4. Heer
  5. Luftwaffe
  6. Marine
  7. Streitkräftebasis
  8. Sanitätsdienst
  9. Wehrdienst
Foto einer blühenden Pflanze der Art Asarum simile
Wissenschaft

Ursprung des Aasgeruchs mancher Blumen entdeckt

Manche Pflanzen locken bestäubende Insekten nicht mit süßen Düften an, sondern mit dem Gestank der Verwesung. Wie Blumen diese „Stinkstoffe“ herstellen, haben nun Biologen mittels DNA-Vergleichen von Asarum-Pflanzen herausgefunden. Demnach weisen die Blütenzellen bei einigen Arten in ihrem Erbgut Veränderungen in einem einzelnen...

Bronzezeit, Attila
Wissenschaft

Ein Hügel für Attila?

Um den 30 Meter hohen Schlossberg von Udine ranken sich Legenden. Natürlich entstanden oder von Menschen gemacht, das war die Frage. Bis vor Kurzem. von KLAUS-DIETER LINSMEIER Als Attila im Jahr 452 den Norden Italiens heimsuchte, ließ er die Stadt Aquileia niederbrennen. Damit der als „Geißel Gottes“ gefürchtete Hunnenkönig den...

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