Lexikon
Curạre
[
indianisch
]ein Pfeilgift, das die südamerikanischen Indianer im Stromgebiet des Orinoco und Amazonas aus der Rinde verschiedener Strychnos- und Chondodendron-Arten gewinnen. Curare wirkt, wenn es direkt in die Blutbahn gelangt, unmittelbar lähmend auf die Muskulatur, indem es die Erregungsleitung zwischen Nerven und Muskelzellen blockiert. Der Tod tritt durch Lähmung der Atemmuskulatur ein. Wirkstoffe sind u. a. die Alkaloide Curarin, Toxiferin und Tubocurarin. In der Medizin werden Abkömmlinge des Curare zur Muskelerschlaffung bei Operationen verwendet.
Wissenschaft
Schiff ahoi!
Vor gut vier Jahren, im Dezember 2019, erblickte die erste Science-Busters-Kolumne in bild der wissenschaft das Licht der Welt. Sie hieß „Können Atombomben auf dem Mars Leben schaffen?“ und handelte davon, dass der verhaltensoriginelle AfD-Sympathisant Elon Musk auf dem Nachrichtenportal Twitter – das damals noch so hieß und...
Wissenschaft
Mit Bakterien gegen „Ewigkeitschemikalien“
Für Kochgeschirr, Outdoorkleidung und viele andere Anwendungsbereiche dienen Per- und Polyfluoralkylverbindungen (PFAS) als Antihaft- und Imprägniermittel. Das Problem: Die Verbindungen gelten als nahezu unzerstörbar, reichern sich daher in der Umwelt und unserer Nahrung an und schaden unserer Gesundheit. Eine Studie deutet nun...