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Was inspirierte den »Sommernachtstraum«?
Die Fantasie des Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847) entzündete sich an Shakespeares gleichnamigem romantisch-poetischen Märchenspiel, das drei völlig verschiedene Personenkreise genial miteinander verzahnt: die mythologisch-höfische Gesellschaft Athens mit ihren Liebesverstrickungen, die burleske Welt der Handwerker mit ihrem Rüpelspiel, das sich unfreiwillig als Persiflage auf das Pathos der Tragödie entpuppt und das Elfenreich des entzweiten Königspaars Oberon und Titania mitsamt dem Kobold Puck, von dem aus alle Irrungen und Wirrungen gesteuert werden, die den athenischen Liebespaaren und den täppischen Handwerkern zu schaffen machen.
Die Konzertouvertüre zu Shakespeares »Sommernachtstraum« von Mendelssohn-Bartholdy wurde am 20. Februar 1827 in Stettin uraufgeführt, komponiert hatte er sie zwischen dem 8. Juli und dem 6. August 1826.
Paradoxe Genome
Paradoxon. Ursprünglich entstammt der Begriff dem spätlateinischen Adjektiv „paradoxus“, das damals „unerwartet, überraschend“ meinte. Dass der Begriff des Paradoxons auch in den Naturwissenschaften gern verwendet wird, dürfte kaum verwundern. Schließlich widersprechen dort immer wieder mal neue Resultate ziemlich unerwartet den...
Warum alte Hyänen trotz stumpfer Zähne nicht verhungern
Manche Raubtiere fressen besonders viel Fleisch, wodurch sich mit der Zeit ihre Zähne abnutzen. Nun haben Forscher untersucht, wie sich diese “Hypercarnivoren” an den Verschleiß ihrer Eck- und Reißzähne im Alter anpassen, um dennoch ausreichend fressen zu können. Dabei zeigte sich, dass manche knochenbrechende Hyänenarten ihre...