Lexikon
Cytoplạsma
[
Zytoplasmatsy-; das; griechisch
]der gesamte Bereich einer Zelle, der außerhalb des Zellkerns vorkommt und von der Zellmembran (bei Pflanzen auch noch von einer Zellwand) umgeben ist. Hauptbestandteil ist das sog. Grund-Cytoplasma (Hyaloplasma), in das die Zellorganellen eingebettet sind, etwa Plastiden und Mitochondrien. Die zäh- bis dünnflüssige, elastische Substanz ist chemisch nicht einheitlich, sondern ein Gemisch vieler anorganischer und organischer Stoffe. Sie kann vom flüssigen Zustand (Sol) in einen festeren (Gel) wechseln. Dies spielt bei der Plasmaströmung und der amöboiden Beweglichkeit der Zellen eine wichtige Rolle. Das Cytoplasma enthält röhrenförmige, fadenförmige, membranöse und bläschenartige (vesikuläre) Strukturen, die das Cytoskelett bilden.
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