Lexikon
Daguerreotypie
[
dagɛ:ro-
]auf der Erfindung von N. Niepce beruhende Weiterentwicklung der Fotografie durch L. J. M. Daguerre: Eine polierte, durch Joddämpfe lichtempfindlich gemachte Silberplatte wird in eine lichtdichte Kassette eingelegt und diese in die Kamera eingesetzt; Belichtung bei Tageslicht bis zu 30 Minuten; Entwicklung im Dampf von erhitztem Quecksilber, das sich nur auf jenen Teilen der Jodsilberplatte niederschlägt, die Licht empfangen haben. Es entstand ein seitenverkehrtes Unikat als Positiv. Das Bild war nur sichtbar bei Betrachtung unter einem bestimmten Einfallswinkel des Lichtes. Die erste Daguerreotypie entstand 1838 nach 10 Jahren vergeblicher Versuche.
Daguerre, Louis Jacques Mandé
Louis Jacques Mandé Daguerre
Der französischer Maler Louis Jacques Mandé Daguerre erfand 1838/39 das erste praktisch verwendbare fotografische Verfahren, die Daguerreotypie.
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