Lexikon
Dancehall
[
dænsˈhɔ:l; der; englisch
]in den 1970er Jahren entstandene Stilrichtung des Reggae, die das Bass/Schlagzeug-Grundmuster der Musik stärker akzentuiert. Dancehall stellt im Gegensatz zum Reggae und seinen oft spirituellen Inhalten den Spaß an der Musik in den Vordergrund, steht aber wegen seiner teilweise eindeutig sexuellen, aggressiven oder homosexuellenfeindlichen Texten in der Kritik. Der Gesang, der teilweise auch dem Rap ähnelt, wird mit basslastigen und tanzbaren Rhythmen kombiniert; ab den 1990ern wieder Hinwendung zum Stil des Roots-Reggae. Bedeutende Vertreter sind u. a. Steelie & Clivie, Barrington Levy, U-Roy, Yellowman oder Gregory Isaacs. Dancehall ist weltweit etabliert, so gibt es erfolgreiche Strömungen zum Beispiel in Frankreich, Japan, Deutschland oder Lateinamerika.
Wissenschaft
Feintuning kann KI-Fehlverhalten fördern
Große KI-Sprachmodelle wie ChatGPT sind normalerweise so programmiert, dass sie unethische und gefährliche Antworten vermeiden. Werden sie allerdings dazu gebracht, bei eng umgrenzten Aufgaben gegen ihre Werterichtlinien zu verstoßen, übertragen sie das Fehlverhalten auch auf ganz andere Bereiche. Eine Studie zeigt: Wird eine KI...
Wissenschaft
Kleinster autonomer Roboter ist kaum größer als eine Zelle
Er ist mit bloßem Auge kaum sichtbar, aber erstaunlich leistungsfähig: Forschende haben einen autonomen Mikroroboter entwickelt, der seine Umgebung selbstständig wahrnehmen und darauf reagieren kann. Angetrieben und programmiert wird er mit Hilfe von Licht, gesteuert von einem winzigen Mini-Computer. Die Winzlinge lassen sich...