Lexikon
Debussy, Claude; Maeterlinck, Maurice: Pelleas und Melisande
- Erscheinungsjahr: 1902
- Veröffentlicht: Frankreich
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Pelléas und Mélisande
- Original-Titel: Pelléas et Mélisande
- Genre: Musikdrama in fünf Akten
Die Oper »Pelléas und Mélisande« von Claude Debussy (* 1862, † 1918) nach dem gleichnamigen Drama des Belgiers Maurice Maeterlinck (* 1862, † 1949) wird am 30. April in der Pariser Opéra Comique unter dem Dirigat von André Messager uraufgeführt. Der Impressionist Debussy vertont fast wörtlich Maeterlincks Drama, das kaleidoskopartig nahezu alle für den Symbolismus charakteristischen Themen enthält, zu einer zwar handlungsarmen, jedoch äußerst suggestiven Intrige um das tragische Liebespaar Pelléas und Mélisande. Die Übereinstimmung von Wort und Musik ist vollkommen, das Orchester spiegelt die zartesten psychischen Regungen mit großer Klarheit wieder. Auf äußere Effekte wird bei der Darstellung dieses Seelendramas verzichtet. – Die deutsche Erstaufführung findet am 19. April 1907 in Frankfurt am Main statt.
Wissenschaft
Neuen Viren auf der Spur
Um potenziell für den Menschen gefährliche Viren aus dem Tierreich frühzeitiger zu identifizieren, haben Forschende einen neuen Ansatz entwickelt: Mit Hochleistungsrechnern haben sie die genetischen Informationen verschiedener Wirbeltiere durchforstet und erhoben, mit welchen Viren diese jeweils infiziert waren. Dabei stießen sie...
Wissenschaft
Neue Einblicke in die Evolution des Mastodons
Neben den Mammuts gab es während der Eiszeit noch ein weiteres Rüsseltier – das Mastodon. Dessen Evolutionsgeschichte ist offenbar komplexer als bisher angenommen. Das zeigen Analysen alter DNA aus den Knochen und Stoßzähnen von sieben Exemplaren dieser amerikanischen Megafauna. Demnach wanderten die Mastodons in Folge von...