Lexikon

Endometrise

[griechisch]
das Vorkommen von Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) an anderen Stellen als der Gebärmutterhöhle, die sie normalerweise auskleidet, so z. B. in der Gebärmuttermuskulatur, an den Eierstöcken, in einer Bauchfellhöhle zwischen dem Darm und der Gebärmutter (Douglas-Raum), in Scheide, Darm oder Harnblase, sehr selten auch in der Lunge. Diese externen Zellnester funktionieren wie normale Gebärmutter-Schleimhautzellen: Sie vergrößern sich vor jeder Monatsblutung und bluten gleichzeitig mit der Menstruation. Anzeichen einer Endometriose sind vielfach starke Schmerzen vor und während der Menstruation, eine Verstärkung der Menstruation, manchmal auch schmerzhafte Harn- oder Stuhlentleerung je nach Lage der Schleimhautherde. Eine häufige Komplikation ist Unfruchtbarkeit. Die Behandlung besteht meist in der operativen Entfernung der Endometrioseherde. Wenn dies nicht möglich ist, kann der Menstruationszyklus medikamentös blockiert werden.
Humanoide Echse in Anzug mit Aktentasche, steht aufrecht, Hintergrund blau, Text:
Wissenschaft

Wege zum Erfolg

Es ist so etwas wie die Gretchenfrage für alle, die professionell mit Wissenschaft zu tun haben: Ob Forscher oder Forschungsförderer, ob Wissenschaftspolitiker oder Uni-Funktionär – sie alle muss aus ihren jeweiligen Blickwinkeln interessieren, welches wohl der Königsweg zu größtmöglicher Erkenntnis ist. Oder, wenn man so will:...

Mehrsprachigkeit
Wissenschaft

Mehrsprachigkeit hält jung

Mehrsprachigkeit kann nicht nur die kulturelle Kompetenz fördern, sondern auch die Gesundheit. Das legt eine Studie nahe, die Daten von mehr als 86.000 Teilnehmenden in 27 europäischen Ländern ausgewertet hat. Demnach liegt das biologische Alter von multilingualen Personen oft unterhalb ihres tatsächlichen Alters; bei Menschen,...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon