Lexikon
Federzeichnung
eine Handzeichnung, ausgeführt mit der aus dem Vogelflügel genommenen Kielfeder, mit der aus dem Schilfrohr gewonnenen Rohrfeder oder (seit dem 19. Jahrhundert) mit der Stahlfeder. Sie erlaubt eine große Variabilität in der Strichführung, lässt sich nach dem Trocknen aber nicht mehr korrigieren. – Zu den bekanntesten mittelalterlichen Beispielen der Federzeichnung gehört die Illustration des Utrecht-Psalters. Das 19. und 20. Jahrhundert brachte eine neue Blüte (H. Daumier, V. van Gogh, G. Grosz, M. Schwimmer u. a.).
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Gicht wird häufig als Wohlstandskrankheit und Folge einer ungesunden Ernährung betrachtet. Doch statt Lebensstil bestimmen viel mehr die Gene darüber, ob eine Person an Gicht erkrankt, wie eine aktuelle Studie zeigt. Die Forschenden haben zahlreiche zuvor unbekannte genetische Varianten identifiziert, die an der schmerzhaften...
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