Lexikon
Fibrinolỵtika
[Singular -kum; lateinisch + griechisch]
Mittel, die bereits geronnenes Blut wieder zur Auflösung bringen. Der Körper selbst ist durch das Enzym Fibrinolysin befähigt, das bei der Blutgerinnung entstandene Fibrin wieder aufzulösen. Fibrinolytika sind Medikamente, die dieses körpereigene Enzym aktivieren, so z. B. Streptokinase, gewonnen aus einer Bakterienkultur von Streptokokken, oder Urokinase, gewonnen aus Urin; diese haben (zur leichteren Ausbreitung im entzündeten Gewebe) die Fähigkeit, Fibrin aufzulösen. Mit Hilfe der Gentechnik kann man spezifische Fibrinolytika herstellen, etwa den Gewebsplasminogen-Aktivator (t-PA) oder die Pro-Urokinase (Saruplase), die Fibrin nur am Ort des Geschehens spalten. Anwendung: bei entzündlichen Ergüssen, Verklebungen, Thrombosen, Embolien, Herzinfarkt.
Wissenschaft
Weltrettung mit Müllrakete
Es gibt gute Nachrichten! Falls Sie sich Sorgen gemacht haben, die Erde könnte eines Tages von der Sonne verschluckt werden: Die Wissenschaft hat eine Lösung dafür. Und falls Sie sich bis jetzt keine Sorgen gemacht haben, dass die Erde eines Tages von der Sonne verschluckt werden könnte, dann denken Sie eindeutig zu kurzfristig...
Wissenschaft
Die aktivste Welt im Sonnensystem
Extremer Vulkanismus und Erosionsprozesse auf dem Jupitermond Io – die Raumsonde Juno überrascht mit neuen Erkenntnissen. von THOMAS BÜHRKE Am 9. März 1979 machte die Astronomin Linda Morabito vom kalifornischen Jet Propulsion Laboratory der NASA eine aufsehenerregende Entdeckung: Auf einer der Aufnahmen, welche die Raumsonde...
Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Egoistische Einzelgänger
Das Rätsel vom Wasser der Erde
Neustart im Gehirn
Was ist dran am Verdauungsschnaps?
Dünger aus der Luft
Gebäude vom Band