Lexikon
Fibrinolỵtika
[Singular -kum; lateinisch + griechisch]
Mittel, die bereits geronnenes Blut wieder zur Auflösung bringen. Der Körper selbst ist durch das Enzym Fibrinolysin befähigt, das bei der Blutgerinnung entstandene Fibrin wieder aufzulösen. Fibrinolytika sind Medikamente, die dieses körpereigene Enzym aktivieren, so z. B. Streptokinase, gewonnen aus einer Bakterienkultur von Streptokokken, oder Urokinase, gewonnen aus Urin; diese haben (zur leichteren Ausbreitung im entzündeten Gewebe) die Fähigkeit, Fibrin aufzulösen. Mit Hilfe der Gentechnik kann man spezifische Fibrinolytika herstellen, etwa den Gewebsplasminogen-Aktivator (t-PA) oder die Pro-Urokinase (Saruplase), die Fibrin nur am Ort des Geschehens spalten. Anwendung: bei entzündlichen Ergüssen, Verklebungen, Thrombosen, Embolien, Herzinfarkt.
Wissenschaft
Kreisläufe des Lebens
Die Atmosphäre ist ständig in Bewegung. Gewaltige Luftmassen strömen über den Planeten, Gase bilden sich und zerfallen, Wasser steigt auf und regnet wieder ab – ein System komplexer Kreisläufe, die das Leben auf der Erde bestimmen. Von ALINA WOLF Der Motor dieser atmosphärischen Kreisläufe ist die Sonne – unsere wichtigste...
Wissenschaft
Einstein und die Lichtmauer
Sind Überlichtgeschwindigkeiten möglich? von RÜDIGER VAAS Beim Anblick der Sterne verfalle ich ins Träumen, genauso wie ich bei den schwarzen Punkten ins Träumen komme, die auf einer Landkarte Städte und Dörfer markieren“, hat der Maler Vincent van Gogh einmal gestanden. „Warum, frage ich mich, sollten die leuchtenden Punkte am...
Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Larry, die meist-zitierte Katze der Welt
Oasen des Lebens
Der große Ausbruch des Kolumbo
Wege aus der Abhängigkeit
Lebensbaustein aus dem All?
Multitalent Zunge