Lexikon

Finnland

Natur und Klima

Finnland
Offizielle Bezeichnung:
Republik Finnland
KFZ-Kennzeichen:
FIN
Fläche:
338 420 km2
Einwohner:
5,4 Millionen
Hauptstadt:
Helsinki
Zeitzone:
Mitteleuropäische Zeit +1 Stunden
Amtssprache(n):
Finnisch, Schwedisch
Staatsform:
Parlamentarische Republik
Nationalfeiertag:
06.12.
Währung:
1 Euro () = 100 Cent
Finnland, das von den Ebenen Russlands zur Skandinavischen Halbinsel überleitet, ist geologisch betrachtet Teil des Baltischen Schildes. Im Laufe von Jahrmillionen wurde das überwiegend aus Gneis, Granit und kristallinem Schiefer bestehende Gebirge weitgehend abgetragen und eingeebnet, so dass selten Höhen von mehr als 200 m erreicht werden. Lediglich im äußersten Nordwesten hat Finnland einen geringen Anteil am Skandinavischen Gebirge (Haltiatunturi, 1328 m).
Der Gesteinsuntergrund wird heute fast überall von einer mehr oder minder mächtigen Schicht eiszeitlicher Ablagerungen überdeckt. Nach seinem Rückzug hinterließ das Inlandeis lang gestreckte niedrige Höhenrücken, die die ebene Landschaft unterbrechen. Solch ein Endmoränenzug, der Salpausselkä, bildet im Süden und Südosten in geschwungenem Bogen den Abschluss der wald- und moorreichen Finnischen Seenplatte. Die über 60 000 Seen nehmen fast ein Zehntel der Staatsfläche ein. Die Flüsse sind meist kurz und haben viele Stromschnellen. Während die Westküste kaum tiefere Einschnitte zeigt, ist die Südwestküste buchtenreich und wird von zahllosen Inseln und Schären gesäumt. Einen eigenen Archipel mit beschränkter Autonomie bilden die Ålandinseln.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Kurze Sommer, lange Winter
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Holz, Schiffe, Mobiltelefone
    2. Dichtes Verkehrsnetz im Süden
  7. Geschichte
    1. Spielball fremder Mächte
    2. Finnland bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs
    3. Von der Balance zwischen den Blöcken zur Westorientierung
Noch kein lebensfreundlicher Ort: Die junge Erde war einem enormen Bombardement aus dem All ausgesetzt. Kometen- und Planetoiden-Einschläge lieferten wertvolle Rohstoffe – darunter organische Moleküle und Wasser, die Grundlagen für die spätere Entstehung des Lebens.
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