Lexikon

Frẹsko

[
das; italienisch, „frisch“
]
Fresco; Freskomalerei
eine Technik der Wandmalerei: mit Wasserfarben auf dem feuchten Kalkbewurf einer Wand ausgeführtes Gemälde, im Unterschied zur Methode der Secco-Malerei. Das Fresko fordert eine großzügig vereinfachende Malweise. Die Freskotechnik (Übertragung des Kartonentwurfs in Originalgröße auf die Wand), bereits in der minoischen Kunst Kretas und bei Wandmalereien der Römer, z. B. in Pompeji, angewandt, lässt sich wieder seit Giotto in Italien feststellen und wurde im Barock allgemein auch in nordischen Ländern gepflegt. Hauptmeister der Freskomalerei waren Michelangelo und G. B. Tiepolo. Im 19. Jahrhundert versuchten die Nazarener eine Neubelebung, bedeutende Freskomalereien des 20. Jahrhunderts stammen von D. Rivera, D. A. Siqueiros und Ben Shan.
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