Lexikon

Gmmastrahlen

γ-Strahlen
elektromagnetische Wellen mit einer Wellenlänge von 108 bis über 1011 cm. Sie entstehen bei radioaktiven Zerfallprozessen und anderen Kernreaktionen. In der Medizin werden sie zur Bestrahlung von Karzinomen verwendet. Als Gammaquanten bezeichnet man die Energiequanten (Quant) der Gammastrahlen. Die teilchenhafte Struktur dieser Strahlen findet besonders darin ihren Ausdruck, dass Gammaquanten in gleicher Weise wie Teilchen als Geschosse zur Erzeugung von Kernreaktionen dienen können. Natürliche radioaktive Stoffe senden Gammaquanten mit Energie bis zu 4,9 MeV aus; bei künstlichen Kernumwandlungen können Gammaquanten mit mehr als 17 MeV erzeugt werden.
Nahaufnahme von der geröteten Haut am Arm eines Mannes, der sich mit den Fingern kratzt
Wissenschaft

Kratzen bringt für die Haut überraschende Vorteile

Wenn wir uns an einer juckenden Hautstelle kratzen, kann das zu lokalen Entzündungen führen oder diese verschlimmern – das ist bekannt. Doch das Kratzen ist nicht nur schlecht, sondern stärkt paradoxerweise auch die Immunabwehr an der juckenden Stelle, wie nun Forschende herausgefunden haben. Demnach verringert das Kratzen dort...

Atomkern
Wissenschaft

Kern mit Proton-Halo

Neue Messungen an einem exotischen Aluminium-Isotop deuten auf eine ungewöhnliche Struktur hin: Dort gibt es ein nur schwach gebundenes äußeres Proton. von DIRK EIDEMÜLLER Normalerweise stellt man sich Atomkerne als extrem dichte Zusammenballung von Protonen und Neutronen vor, die durch die starke Kernkraft zusammengehalten...

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