Lexikon

Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit

Liquor cerebrospinalis
fortlaufend von den Adergeflechten der Hirnkammern – unter Umständen auch der Hirnhautgefäße – erneuerte klare Flüssigkeit, die einige weiße Blutzellen und geringe Mengen von Eiweiß, Enzymen u. a. enthält. Die Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit schützt in den inneren und äußeren Liquorräumen des Schädels und des Wirbelkanals durch Pufferwirkung das Zentralnervensystem und scheint für den Druckausgleich zwischen dessen arteriellem und venösem Blutgefäßsystem zu sorgen. Veränderungen in der Zusammensetzung (Zell- bzw. Eiweißvermehrung) liefern besonders bei Krankheiten des Nervensystems und seiner Hüllen wichtige Hinweise. Zu Untersuchungszwecken wird die Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit meist durch Lumbalpunktion entnommen.
Foto eines fossilen Schädels von Hyracotherium leporinum
Wissenschaft

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Wissenschaft

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Forschende verfolgen vielversprechende Ansätze, um die Ursachen der Parkinsonerkrankung zu bekämpfen. von CHRISTIAN JUNG Der Ernst der Lage ist offenkundig. Gemessen an der Zahl der Erkrankten, ist Morbus Parkinson nicht nur die zweithäufigste, sondern nach Fallzahlen betrachtet die am schnellsten wachsende neurodegenerative...

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