Lexikon
Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit
Liquor cerebrospinalisfortlaufend von den Adergeflechten der Hirnkammern – unter Umständen auch der Hirnhautgefäße – erneuerte klare Flüssigkeit, die einige weiße Blutzellen und geringe Mengen von Eiweiß, Enzymen u. a. enthält. Die Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit schützt in den inneren und äußeren Liquorräumen des Schädels und des Wirbelkanals durch Pufferwirkung das Zentralnervensystem und scheint für den Druckausgleich zwischen dessen arteriellem und venösem Blutgefäßsystem zu sorgen. Veränderungen in der Zusammensetzung (Zell- bzw. Eiweißvermehrung) liefern besonders bei Krankheiten des Nervensystems und seiner Hüllen wichtige Hinweise. Zu Untersuchungszwecken wird die Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit meist durch Lumbalpunktion entnommen.
Wissenschaft
Griechen verschmutzten Umwelt schon in der Antike mit Blei
Das Schwermetall Blei ist schädlich für Natur und Gesundheit. Doch nicht erst seit der Industrialisierung gelangt Blei durch Abwasser und Feinstaub in die Umwelt. Bereits vor etwa 5200 Jahren haben Menschen im antiken Griechenland die Umwelt mit Blei aus der Silberherstellung verschmutzt, wie Bodenproben aus der Ägäis jetzt...
Wissenschaft
Klima-Kipppunkte sind kaum vorhersagbar
Das Konzept der Klima-Kipppunkte besagt, dass das Überschreiten bestimmter kritischer Schwellen im Klimasystem eine Kaskade unumkehrbarer Veränderungen auslöst. Wann allerdings solche Kipppunkte erreicht sind, lässt sich noch schwieriger vorhersagen als bisher angenommen. Das zeigt eine aktuelle Studie am Beispiel der...