Lexikon
Geldschöpfung
die Vergrößerung der umlaufenden Geldmenge. Man unterscheidet Bargeldschöpfung (Ausgabe von Münzen und Noten durch den Staat bzw. die Notenbank) und Giralgeldschöpfung (Begründung von Sichtguthaben bei den Kreditbanken). Passive Giralgeldschöpfung liegt dann vor, wenn die Initiative zur Giralgeldschöpfung vom Bankkunden ausgeht, indem dieser bei der Kreditbank Bargeld einzahlt und dadurch ein Sichtguthaben begründet. Dagegen spricht man von aktiver Giralgeldschöpfung, wenn die Kreditbank Aktiva erwirbt, die nicht Geld sind. Da eine Überversorgung der Volkswirtschaft zur Inflation, eine Unterversorgung zur Deflation führen kann, ist die Kontrolle der Geldschöpfung eine der wichtigsten Aufgaben der Zentralnotenbank.
Wissenschaft
Schwamm drüber
Mikroorganismen waren lange Zeit nicht sehr beliebt bei uns Menschen – und das teilweise zurecht. Denn jahrtausendelang haben sie uns nichtmal gefragt, ob wir durch die von ihnen ausgelösten Infektionskrankheiten sterben möchten. Teilweise verteufeln wir sie aber zu Unrecht, weil wir ohne sie schnell auch einmal verhungert wären...
Wissenschaft
Manipulierte Träume
Werbung – das sind bunte Straßenplakate, Jingles im Radio und Spots in Kino und Fernsehen. Doch es könnte künftig neue Werbeflächen geben: unsere Träume. von DÉSIRÉE KARGE Robert Stickgold macht sich Sorgen. „Das kann unsere Erinnerungen verändern, Politiker können damit unsere Meinung manipulieren, und Süchtige drohen dadurch,...
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Wann der Hahn kräht
Wie Wärmepumpen das Stromnetz schonen
Wie Cannabinol den Schlaf fördert
News der Woche 14.02.2025
Wie sich Städte gegen Hitze rüsten
Der Zombie-Mond