Lexikon
Geldschöpfung
die Vergrößerung der umlaufenden Geldmenge. Man unterscheidet Bargeldschöpfung (Ausgabe von Münzen und Noten durch den Staat bzw. die Notenbank) und Giralgeldschöpfung (Begründung von Sichtguthaben bei den Kreditbanken). Passive Giralgeldschöpfung liegt dann vor, wenn die Initiative zur Giralgeldschöpfung vom Bankkunden ausgeht, indem dieser bei der Kreditbank Bargeld einzahlt und dadurch ein Sichtguthaben begründet. Dagegen spricht man von aktiver Giralgeldschöpfung, wenn die Kreditbank Aktiva erwirbt, die nicht Geld sind. Da eine Überversorgung der Volkswirtschaft zur Inflation, eine Unterversorgung zur Deflation führen kann, ist die Kontrolle der Geldschöpfung eine der wichtigsten Aufgaben der Zentralnotenbank.
Wissenschaft
News der Woche 12.12.2025
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Sternenfeuer im Felsenkeller
Experimente in einem Dresdner Labor zeigen: Der Bethe-Weizsäcker-Zyklus läuft langsamer ab als gedacht. Er ist der Hauptlieferant der Energie in massereichen Sternen. von DIRK EIDEMÜLLER Wer nach den Sternen greifen will, muss manchmal in den Keller gehen. Das klingt auf den ersten Blick ein bisschen paradox. Schließlich stehen...