Lexikon

Gewebeverträglichkeit

Histokompatibilität
bei Transplantationen bedeutsame Verträglichkeit zwischen Spenderorgan und Empfänger. Voraussetzung für die Gewebeverträglichkeit ist die Übereinstimmung der Blutgruppen sowie eine möglichst weitgehende Übereinstimmung spezifischer genetisch festgelegter Oberflächenstrukturen der Zellen, der sog. Histokompatibilitätsantigene des HLA-Systems. Völlige Übereinstimmung der HLA-Antigene existiert nur bei eineiigen Zwillingen. Um eine Transplantatabstoßung zu verhindern, ist deshalb auch bei weitgehender Gewebeverträglichkeit eine medikamentöse Unterdrückung des Immunsystems (Immunsuppression) erforderlich.
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