Lexikon

Gewebeverträglichkeit

Histokompatibilität
bei Transplantationen bedeutsame Verträglichkeit zwischen Spenderorgan und Empfänger. Voraussetzung für die Gewebeverträglichkeit ist die Übereinstimmung der Blutgruppen sowie eine möglichst weitgehende Übereinstimmung spezifischer genetisch festgelegter Oberflächenstrukturen der Zellen, der sog. Histokompatibilitätsantigene des HLA-Systems. Völlige Übereinstimmung der HLA-Antigene existiert nur bei eineiigen Zwillingen. Um eine Transplantatabstoßung zu verhindern, ist deshalb auch bei weitgehender Gewebeverträglichkeit eine medikamentöse Unterdrückung des Immunsystems (Immunsuppression) erforderlich.
Stempel mit umgedrehtem Text und blauer Markierung, daneben ein Holzstempel mit schwarzem Gummi.
Wissenschaft

Cum hoc ergo propter hoc

Warum wir manchmal auch dort Zusammenhänge sehen, wo gar keine sind, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Der kompliziert klingende lateinische Merksatz „Cum hoc ergo propter hoc“ – wörtlich übersetzt: „Mit diesem, folglich deswegen“ – bezeichnet ein weit verbreitetes Phänomen, das in allen möglichen Bereichen des täglichen Lebens,...

Glioblastom, Hirntumor
Wissenschaft

Geschenkte Überlebenszeit

Unbehandelt sterben Menschen, bei denen ein Glioblastom entdeckt wird, innerhalb kurzer Zeit. Eine neue Therapie gegen den aggressiven Hirntumor kann die Patienten zwar nicht heilen, aber ihr Leben verlängern. von ANDREA MERTES Im Mai 2021 sendet Jens Krystek eine Videonachricht in die Welt: „Ich bin im Krankenhaus“, sind seine...

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