Lexikon

Giffen-Fall

Giffen-Paradox
die Erscheinung, dass trotz Preissteigerung die Nachfrage nach einem bestimmten Gut steigt bzw. trotz Preissenkung die Nachfrage sinkt. Erstmalig beobachtete Robert Giffen (* 1837,  1910) diese Reaktion bei den Beziehern niedriger Einkommen in England während des 19. Jahrhunderts und schilderte sie 1883: Trotz steigenden Brotpreises nahm die Brotnachfrage zu. Hier hatte der gestiegene Preis für das Grundnahrungsmittel Brot zu einer Minderung des Realeinkommens geführt. Bei der damit notwendigen Entscheidung über die Verringerung der nachzufragenden Mengen an Gütern reduzierte man die Nachfrage nach Fleisch und anderen teuren Nahrungsmitteln und verzehrte statt dessen mehr an noch immer relativ billigem Brot.
Lichtgeschwindigkeit, Einstein, Relativitätstheorie
Wissenschaft

Einstein und die Lichtmauer

Sind Überlichtgeschwindigkeiten möglich? von RÜDIGER VAAS Beim Anblick der Sterne verfalle ich ins Träumen, genauso wie ich bei den schwarzen Punkten ins Träumen komme, die auf einer Landkarte Städte und Dörfer markieren“, hat der Maler Vincent van Gogh einmal gestanden. „Warum, frage ich mich, sollten die leuchtenden Punkte am...

Elektronenwirbel im Graphen
Wissenschaft

Elektronenwirbel im Graphen

In dem zweidimensionalen Kohlenstoffmaterial Graphen verhalten sich Elektronen anders als normal: Sie bewegen sich wie eine Flüssigkeit und können auch Wirbel bilden. Solche Elektronenwirbel im Graphen haben Physiker nun erstmals direkt sichtbar gemacht. Dies gelang ihnen mit Hilfe eines hochauflösenden Quanten-Magnetfeldsensors...

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