Lexikon

Güter

bewegliche und unbewegliche materielle sowie immaterielle Mittel, die direkt (Konsumgüter) oder indirekt (Produktivgüter) der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse dienen. Geht die ohne Kosten verfügbare Menge von Gütern über den faktischen Bedarf hinaus, handelt es sich um freie Güter (z. B. Luft). Gegenstand des Wirtschaftens sind jene Güter, die im Verhältnis zu den Bedürfnissen knapp sind (wirtschaftliche Güter). Wirtschaftliche Güter lassen sich unterscheiden: nach ihrer Verbrauchsnähe in Güter höherer Ordnung (Produktionsfaktoren) und Güter niederer Ordnung (Konsumgüter); nach der Lebensdauer in Verbrauchsgüter und Gebrauchsgüter (dauerhafte Güter; Gebäude, Maschinen u. a.); nach ihrer Verwendung in komplementäre Güter, die sich ergänzen (z. B. Pfeife und Tabak), und substitutive Güter, die durch einander ersetzbar sind (z. B. Wein und Sekt). Homogene Güter sind solche, die völlig gleichartig erscheinen; von heterogenen Gütern spricht man, wenn sich Güter so voneinander unterscheiden, dass dadurch die Entscheidungen der Nachfrager beeinflusst werden.
Bakterien, klein
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Winzlinge am Werk

Nahrungsmittel, Medikamente und Impfstoffe lassen sich durch lebendige Organismen herstellen. Neue Techniken ermöglichen jetzt eine effiziente Bio-produktion in großem Stil. von MARTINA REHNERT Ein guter Tag beginnt mit einem guten Frühstück: frische Brötchen, Brot, Joghurt … Für Fitness-Bewusste gibt es einen Proteinshake, Käse...

Humanoide Echse mit Anzug und Aktentasche, stehende Pose, Text
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Gegen die Einbahnstraße

Keine Stadt ohne Sackgassen und Einbahnstraßen. Auch von der Evolution dachte man lange, dass sie viele Organismenlinien in Sackgassen und Einbahnstraßen geschickt habe. Tatsächlich scheint das jedoch viel weniger oft der Fall gewesen zu sein, als bislang vermutet.  Über die „evolutionären Sackgassen“ des belgischen Paläontologen...

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