Lexikon
Glossatọren
[
Plural; griechisch, lateinisch
]italienische Rechtsgelehrte des 12. und der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts, vornehmlich in Bologna, die das römische Recht mit Erläuterungen (Glossen) versahen. Die bedeutendsten Glossatoren waren Irnerius, Azo und Accursius (Zusammenfassung der bisherigen Glossen zur Glossa ordinaria 1250). Ihr Werk wurde am Ende des 13. und im 14. Jahrhundert von den Postglossatoren, Kommentatoren oder Consiliatoren (besonders Baldus, Bartolus de Sassoferrato und Cinus) fortgesetzt. Erst das von den Glossatoren und Postglossatoren modernisierte römische Recht wurde durch die Rezeption zum kontinentaleuropäischen Privatrecht.
Wissenschaft
Wie unser Langzeitgedächtnis funktioniert
Bis ins hohe Alter können wir uns an Situationen aus unserer Kindheit erinnern. Doch wie funktioniert das auf molekularer Ebene? Schließlich werden die zuständigen Moleküle in unseren Synapsen, die die Basis unseres Gedächtnisses bilden, innerhalb von Stunden bis Tagen ersetzt. Eine Studie an Mäusen hat nun eine Lösung für dieses...
Wissenschaft
Umleitung für Licht und Lärm
Tarnkappen und Tarnmäntel gehören eigentlich ins Reich von Märchen und Science-Fiction-Geschichten. Doch mit sogenannten Metamaterialien lassen sie sich tatsächlich realisieren. Und die künstlich geschaffenen Werkstoffe ermöglichen noch mehr bizarre Effekte. von REINHARD BREUER Der Begriff „meta“ ist griechisch und bedeutet „...
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Wasserstoff im Rohr
Wie sich Asthma verhindern lässt
Tanzendes Gold
»Der Klimawandel gefährdet unsere eigene Existenz«
Schrödingers Katze wächst
Gefälschte Abgaswerte