Lexikon
Glọsse
Literatur
in antiken und mittelalterlichen Handschriften ursprünglich ein unverständliches und erklärungsbedürftiges Wort, dann dessen Übersetzung und Erläuterung. Je nachdem, ob die Glossen am Rand, zwischen den Zeilen oder hinter den erklärten Wörtern stehen, unterscheidet man Marginal-, Interlinear- und Kontextglossen; ist eine Handschrift durchgehend interlinear glossiert, so spricht man von einer Interlinearversion. Zur Erleichterung der Lektüre wurden Glossensammlungen (Glossare) angelegt, die nach dem Alphabet oder nach sachlichen Gesichtspunkten geordnet waren. Das älteste deutsche Glossar ist der sog. Abrogans (um 765 aus Freising).
Wissenschaft
Die vermessene und vermessende Welt
Als Knabe habe ich mit meinen Freunden über den Witz gelacht, in dem eine Fahrlehrerin ihrer Schülerin sagt, sie solle das Hindernis auf der Straße umfahren, wobei sie jedoch das Verb falsch betont – nämlich auf der ersten Silbe. Solch einen schönen Unterschied gibt es bei dem Wort „vermessen“ zwar nicht, man kann bei ihm […]...
Wissenschaft
Igitt!
Ekel ist eine erlernte Empfindung – und dient letztlich dem eigenen Schutz.
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