Lexikon
Glọsse
Literatur
in antiken und mittelalterlichen Handschriften ursprünglich ein unverständliches und erklärungsbedürftiges Wort, dann dessen Übersetzung und Erläuterung. Je nachdem, ob die Glossen am Rand, zwischen den Zeilen oder hinter den erklärten Wörtern stehen, unterscheidet man Marginal-, Interlinear- und Kontextglossen; ist eine Handschrift durchgehend interlinear glossiert, so spricht man von einer Interlinearversion. Zur Erleichterung der Lektüre wurden Glossensammlungen (Glossare) angelegt, die nach dem Alphabet oder nach sachlichen Gesichtspunkten geordnet waren. Das älteste deutsche Glossar ist der sog. Abrogans (um 765 aus Freising).
Wissenschaft
News der Woche 28.02.2025
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Wissenschaft
Schillerndem Vogelgefieder auf der Spur
Vom Kolibri bis zum Paradiesvogel: Vor allem in den Tropen erstrahlen viele Vögel in schillernder Farbenpracht. Nun sind Forschende anhand eines Stammbaums der Vögel mit Bezug zum Vorkommen schillernder Federn dem Ursprung und der Verbreitungsgeschichte dieses strukturellen Farbgebungseffekts nachgegangen. Demnach ist diese...