Lexikon
Hämangiọm
[
Blutschwammdas; griechisch
]gutartige Geschwulst, die durch Neubildung und Erweiterung von Blutgefäßen entsteht und in der Haut, aber auch in inneren Organen und im Knochen auftreten kann. Sie ist meist angeboren oder entwickelt sich in den ersten Lebenswochen. Es werden zwei Formen unterschieden: das kapilläre Hämangiom, das aus kleinsten Blutgefäßen besteht und rötlich erscheint, meist an Kopf und Hals, und das kavernöse Hämangiom, das aus weiten Gefäßräumen besteht und rötlich bis bläulich erscheint. Sind mehrere Hämangiome vorhanden, spricht man von Hämangiomatose. Hämangiome bilden sich meist von selbst zurück, manchmal wachsen sie aber auch schnell und stellen eine Belastung dar, wenn sie etwa im Gesicht auftreten. Dann sollten sie mittels Laserbehandlung oder Vereisung (Kryotherapie) entfernt werden.
Wissenschaft
Totgeglaubte leben länger
Wenn sich ein Stern wie die Sonne zu einem Roten Riesen aufbläht, verschlingt er seine nahen Planeten. Nun haben Astronomen jedoch Trabanten nach diesem Endstadium entdeckt. von THOMAS BÜHRKE In rund 7,5 Milliarden Jahren hat die Sonne den Wasserstoff-Vorrat in ihrem Zentralbereich aufgebraucht. Dann schrumpft der Kern, bis...
Wissenschaft
Schockwellen aus der Südsee
Ein Vulkan des Pazifischen Feuerrings explodierte 2022 im Meer mitten im Inselstaat Tonga. Die Wirkung war global. Dabei griffen Phänomene wie Tsunamis und atmosphärische Wellen ineinander. von THORSTEN DAMBECK Selten schafft es das Königreich Tonga in die Schlagzeilen. Es dürfte wohl an der schieren Entfernung liegen: Tonga...