Lexikon

Handball

Handballspiel
Handball: Spielfeld
Handball: Spielfeld
Handball: Spielfeld und Spielgeräte
zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland entwickeltes Ballspiel für Frauen und Männer, zunächst nur als Feldhandball; die ersten Regeln wurden 1917 festgelegt und sind seit 1927 international gültig; seit Mitte der 1930er Jahre zunehmend als Hallenhandball, als das es heute fast ausschließlich gespielt wird: Zwei Mannschaften von je 14 Spielern (von denen gleichzeitig höchstens sechs Spieler und ein Torhüter auf dem Spielfeld sein dürfen, die übrigen Spieler sind Auswechselspieler) versuchen, einen Leder- oder Kunststoff-Hohlball von 58–60 cm Umfang und 425–475 g Gewicht (bei Frauen: 54–56 cm, 325–375 g) in das gegnerische Tor zu werfen. Der Ball darf nur mit den Händen (und Armen) gefangen und geworfen werden; nur der Tormann darf bei der Abwehr auch den Fuß benutzen. Der Feldspieler darf mit dem Ball nur drei Schritte machen und muss diesen nach drei Sekunden abgeben. Spielfeld: 40×20 m; Tor: 2×3 m; Spielzeit: 2×30 min. (Frauen und Männer). 1936 olympische Disziplin, danach wieder seit 1972.
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