Lexikon

Hedgefonds

[ˈhɛdʒfɔ̃]
Investmentfonds, die in ihrer Anlagepolitik keinerlei Beschränkungen unterliegen; investiert wird in alle Arten von Kapitalanlagen mit dem Ziel, das Fondsvermögen so schnell wie möglich zu maximieren. Im Zentrum steht die Spekulation auf Aktien, Rohstoffe, Zinsen oder Wechselkurse, wobei auch Termingeschäfte, Optionen und Kreditaufnahmen zu den Anlageinstrumenten zählen. Bekannt geworden sind Hedgefonds vor allem dadurch, dass sie auch bei einem Kursabschwung kräftige Gewinne erzielen können, z. B. durch Leerverkauf von Aktien. Allerdings sind nicht nur die Renditechancen, sondern auch die Verlustrisiken besonders hoch. In Deutschland sind Hedgefonds seit 2004 zugelassen, allerdings mit stärkeren Auflagen als international üblich.
Wissenschaft

Tobias Erb

(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.

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Doktor, Mann, Laptop
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Diagnose aus der Ferne

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