Lexikon

Hedgefonds

[ˈhɛdʒfɔ̃]
Investmentfonds, die in ihrer Anlagepolitik keinerlei Beschränkungen unterliegen; investiert wird in alle Arten von Kapitalanlagen mit dem Ziel, das Fondsvermögen so schnell wie möglich zu maximieren. Im Zentrum steht die Spekulation auf Aktien, Rohstoffe, Zinsen oder Wechselkurse, wobei auch Termingeschäfte, Optionen und Kreditaufnahmen zu den Anlageinstrumenten zählen. Bekannt geworden sind Hedgefonds vor allem dadurch, dass sie auch bei einem Kursabschwung kräftige Gewinne erzielen können, z. B. durch Leerverkauf von Aktien. Allerdings sind nicht nur die Renditechancen, sondern auch die Verlustrisiken besonders hoch. In Deutschland sind Hedgefonds seit 2004 zugelassen, allerdings mit stärkeren Auflagen als international üblich.
Wissenschaft

Archäologe aus Leidenschaft

Vor 200 Jahren wurde Heinrich Schliemann geboren. Als Kaufmann wurde er reich, als Entdecker Trojas berühmt. Durch seine Grabungen wurde er zum Pionier der Prähistorischen Archäologie. von LEONI HELLMAYR Manch ein Entdecker gerät nach dem Tod in Vergessenheit. Nicht so Heinrich Schliemann: Seit er bei Grabungen auf dem...

Gesteine
Wissenschaft

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