Lexikon

Heidenreich

Gert, deutscher Schriftsteller, * 30. 3. 1944 Eberswalde; 19671973 Journalist, Kulturkritiker u. Radiomoderator; setzte sich zunächst in Dramen mit der Schuld der Vätergeneration an den nationalsozialistischen Verbrechen und dem Fortwirken faschistoider Traditionen auseinander („Strafmündig“ 1981). Mitverantwortung der Nachgeborenen und andere zeitgeschichtliche Themen behandeln auch seine frühen Prosaarbeiten, später Hinwendung zu verschiedenen Genres, u. a. in den Kriminalromanen „Im Dunkel der Zeit“ 2007, „Das Fest der Fliegen“ 2009 und Mein ist der Tod“ 2012; 19911995 Präsident des PEN-Zentrums West. Weitere Dramen: „Der Wetterpilot“ 1983; „Füchse jagen“ 1988; „Magda“ 1993; „Vaterliebe“ 1997; „Endgeil“ 2005; Romane: „Der Ausstieg“ 1982; „Die Steinesammlerin“ 1984; „Belial oder die Stille“ 1990; „Die Nacht der Händler“ 1995; „Abschied von Newton“ 1998; Erzählungen: „Die Gnade der späten Geburt“ 1986; „Der Geliebte des dritten Tages“ 1997; „Der Mann, der nicht ankommen konnte“ 2000.
Dingoschädel
Wissenschaft

Genetische Geschichte der Dingos aufgedeckt

Vor mehr als 3000 Jahren kamen die Vorfahren der heutigen Dingos mit Seefahrern nach Australien. Jahrtausendelang entwickelten sie sich unabhängig von anderen Hunden – bis europäische Siedler im 18. Jahrhundert ihre Haushunde mitbrachten. Forschende haben nun die alte DNA von versteinerten Dingos untersucht, die vor bis zu 2.746...

soziale Medien
Wissenschaft

Social Media: Viele teilen, ohne zu lesen

Allein die Überschrift scheint vielen Social-Media-Nutzern zu genügen, um einen Nachrichtenartikel zu teilen. In einer Studie haben Forschende 35 Millionen auf Facebook verbreitete Nachrichtenlinks untersucht – und festgestellt, dass diese in 75 Prozent der Fälle geteilt wurden, ohne dass der jeweilige Nutzer den Link selbst...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon