Lexikon

Helldunkelmalerei

französisch clair-obscur, italienisch chiaroscuro
besonders in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts vorkommendes Gestaltungsprinzip (vorbildlich ausgeprägt bei Rembrandt) der Lichtphänomene und Beleuchtungskontraste. Tragende Farben in der Helldunkelmalerei sind Braun-, Grau- und Olivtöne, die besonders in den dunklen Bildpartien vorherrschen und die natürliche Farbigkeit aufheben, während die hellen Partien die natürlichen Farben mit einbeziehen.
Wissenschaft

Das Dunkle nach der Aufklärung

Denn die einen sind im Dunkeln. Und die anderen sind im Licht. Und man siehet die im Lichte. Die im Dunkeln sieht man nicht.“ So verkündete es Bertolt Brecht in der Dreigroschenoper, in der es um das Elend des menschlichen Alltags ging. Ebenso lassen sich diese Zeilen aber auch auf die Philosophie der Aufklärung beziehen, […]...

Quallen
Wissenschaft

Besser als ihr Ruf

Quallen haben ein mieses Image. Dabei sind sie für das Leben in den Ozeanen von großer Bedeutung. von TIM SCHRÖDER Eigentlich hatte Charlotte Havermans geplant, täglich mit der „Teisten“ – einem kleinen Forschungskutter mit Bordkran und Seilwinde – hinaus auf den Kongsfjord vor Spitzbergen zu fahren. Sie hatte schon einige Tage...

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