Lexikon
Hịndi
HindustaniAsien: Völker und Sprachen
Asien: Völker und Sprachen
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Bedeutende Literatur gibt es seit dem 12. Jahrhundert Im 15. und 16. Jahrhundert dominierte die religiöse Dichtung, ihr berühmtestes Zeugnis ist Tulsidas’ Ramayana-Bearbeitung „Ramcaritmanas“. Höfische Liebes- und Heldendichtung beherrschte die klassische Zeit (16.–18. Jahrhundert). Mit Beginn der britischen Herrschaft und durch sie gefördert, gewann die Prosaliteratur größere Bedeutung; mit ihr setzte sich eine regulierte Hindi-Hochsprache durch. Produktivster Prosaist und Dramatiker des 19. Jahrhunderts war B. Harishchandra (* 1850, † 1885). Im 20. Jahrhundert wichen die mythologischen, religiösen und historischen Stoffe sozialkritischen Themen. Als Begründung einer modernen Hindi-Literatur gilt besonders Premchand. Kurzgeschichten und Erzählungen nehmen in der neuesten Hindi-Literatur eine zentrale Stellung ein.
Wissenschaft
Frühchen: Bessere Hirnentwicklung nach Haut-zu-Haut-Kontakt
Babys brauchen Körperkontakt, um sich gut zu entwickeln. Das gilt insbesondere für Frühchen. Eine Studie deutet nun darauf hin, dass der direkte Haut-zu-Haut-Kontakt mit den Eltern sogar die Gehirnentwicklung der Frühgeborenen positiv beeinflussen könnte. Je länger und öfter ein Frühchen während der ersten Lebenswochen mit Mutter...
Wissenschaft
Wie sich Menschenmassen bewegen
Dicht gedrängte Menschenmengen entwickeln eine Eigendynamik, die zu einer tödlichen Gefahr werden kann. So wurden 2010 bei der Loveparade in Duisburg 21 Menschen zu Tode gequetscht und hunderte weitere schwer verletzt. Bisher galten die kollektiven Bewegungsmuster solcher Mengen als chaotisch und unvorhersehbar. Doch eine Studie...