Lexikon

Hirsch-Dunckersche Gewerkvereine

die ältesten deutschen Gewerkschaften, die vor allem durch ihre liberale Grundhaltung und durch den Selbsthilfegedanken gekennzeichnet waren. Sie lehnten zwar den Streik als gewerkschaftliches Kampfmittel nicht ab, waren aber an einem guten Verhältnis zwischen Unternehmern und Arbeitern interessiert. Die Grundsätze für die Begründung deutscher Gewerkvereine wurden 1868 von M. Hirsch entwickelt. Bereits 1869 wurde der Verband der deutschen Gewerkvereine gegründet, wobei u. a. der Verleger F. Duncker und H. Schulze-Delitzsch mitwirkten. 1932 hatten die Hirsch-Dunckerschen Gewerkvereine rund 600 000 Mitglieder. 1933 wurde ihre Tätigkeit gewaltsam beendet.
Fischer_NEU_02.jpg
Wissenschaft

Das Atom der Biologen

Anfang der 1930er-Jahre lauschte ein junger Mann namens Max Delbrück, der 1969 als Empfänger des Nobelpreises für Medizin gefeiert werden sollte, in Kopenhagen der Rede des großen Physikers Niels Bohr, die von „Licht und Leben“ handelte. Bohr machte darin den Vorschlag, man solle in der Biologie das Gleiche versuchen, das in...

Wissenschaft

Der steinige Weg ins E-Zeitalter

In einem Punkt sind sich die Forscher weitgehend einig: Irgendwann werden die meisten Autos elektrisch unterwegs sein. Doch zunächst sind noch einige Hürden aus dem Weg zu räumen. von RALF BUTSCHER Der 29. Januar 1886 gilt als der Geburtstag des Automobils. Denn an diesem Tag meldete Carl Benz das von ihm in seiner Werkstatt in...

Weitere Artikel aus dem Kalender

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus den Daten der Weltgeschichte

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon