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LEXIKON

Hodgkin-Krankheit

[ˈhɔdʒkin-; nach T. Hodgkin]
Morbus Hodgkin; Hodgkin-Lymphom; Lymphogranulomatose
bösartige Erkrankung des lymphatischen Gewebes, zunächst vor allem der Lymphknoten im Halsbereich, später übergreifend auf alle Lymphknoten und die Milz sowie auch andere Organe. Die Krankheit tritt am häufigsten zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr und jenseits des 50. Lebensjahrs auf. Möglicherweise ist ein Tumorvirus an der Entstehung der Krankheit beteiligt. Sie macht sich zunächst meist durch schmerzlose Lymphknotenschwellungen bemerkbar. Fieber, Nachtschweiß, Gewichtsverlust, Leistungsabfall und Hautjucken können hinzukommen. Die Therapie erfolgt je nach Gewebetyp, Krankheitsstadium und Begleitsymptomen durch Bestrahlung befallener Lymphknoten oder durch eine Kombination von Strahlen- und Chemotherapie.
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