Lexikon
Ingenieurholzbau
[
inʒeˈnjø:r-
]eine Holzbauweise mit ingenieurmäßig berechneten Tragkonstruktionen, z. B. im Industrie-, Hallen-, Brücken- und Fertighausbau. Die Konstruktionen werden überwiegend in Leimbauweise vorgefertigt, wobei die Träger aus mehreren Lagen längsverleimter, dünner Einzelbretter, auch als Bogenträger herstellbar sind und Spannweiten von 100 m erreichen. Der Ingenieurholzbau macht sich die hohe Festigkeit des Holzes bei geringem Eigengewicht und seine hohe Korrosionsbeständigkeit zu Nutze, wobei zudem das Brandverhalten oft besser ist als das von nichtbrennbaren Baustoffen (Holz). Ringdübel.
Wissenschaft
Verbreitungsgebiete von Waldpflanzen verschieben sich westwärts
In Anpassung an sich verändernde Umweltbedingungen verschiebt sich das Verbreitungsgebiet zahlreicher Arten. Eine Studie zeigt nun anhand von 266 Waldpflanzen, dass dabei nicht der Klimawandel die Hauptrolle spielt. Stattdessen hat offenbar der sich verändernde Stickstoffgehalt des Bodens einen größeren Einfluss. Passend zur...
Wissenschaft
Wie die Zerstörung des Kachowka-Staudamms die Umwelt belastet
Als der Kachowka-Staudamm im Süden der Ukraine im Juni 2023 durch kriegsbedingte Explosionen gesprengt wurde, überschwemmten die Wassermassen Wohngebiete, Felder und zahlreiche geschützte Biotope. Eine Studie hat nun die langfristigen Umweltfolgen der Zerstörung erhoben. Besonders problematisch ist demnach, dass das Sediment des...