Lexikon
Ingenieurholzbau
[
inʒeˈnjø:r-
]eine Holzbauweise mit ingenieurmäßig berechneten Tragkonstruktionen, z. B. im Industrie-, Hallen-, Brücken- und Fertighausbau. Die Konstruktionen werden überwiegend in Leimbauweise vorgefertigt, wobei die Träger aus mehreren Lagen längsverleimter, dünner Einzelbretter, auch als Bogenträger herstellbar sind und Spannweiten von 100 m erreichen. Der Ingenieurholzbau macht sich die hohe Festigkeit des Holzes bei geringem Eigengewicht und seine hohe Korrosionsbeständigkeit zu Nutze, wobei zudem das Brandverhalten oft besser ist als das von nichtbrennbaren Baustoffen (Holz). Ringdübel.
Wissenschaft
Von Selbstkorrektur und Fehlerkultur
Was ist das Schlimmste, das jemandem in der Forschung widerfahren kann? Ganz weit oben steht sicherlich, dass ein Teammitglied gezielt Daten manipuliert und Ergebnisse fälscht. Ähnlich arg dürfte es sein, wenn plötzlich klar wird, dass das letzte Dutzend selbst veröffentlichter Forschungsartikel komplett auf falsch...
Wissenschaft
Zurück zu den Ursprüngen
Auf der Jagd nach den fernsten Galaxien. von RÜDIGER VAAS Jung zu sein, ist bekanntlich relativ. Ein Mensch wie Maisie ist es beispielsweise mit neun Jahren – zumindest aus dem Blickwinkel typischer Leser von bild der wissenschaft. Eine Galaxie ist es mit 300 Millionen Jahren – zumindest aus der Perspektive menschlicher...