Lexikon
Jungfrauengeburt
in der Religionsgeschichte eine weit verbreitete Vorstellung, nach der religiös bedeutsame Gestalten (Könige, Heroen, Religionsstifter) nicht auf natürliche Weise von einem Menschen gezeugt worden sind. Die christliche Kirche spricht von der Zeugung Jesu durch den Hl. Geist und von seiner Geburt durch die Jungfrau Maria. Das Neue Testament kennt sowohl die Tradition einer natürlichen Zeugung Jesu durch Joseph als auch die der Jungfrauengeburt, die allerdings nur an zwei Stellen bezeugt ist (Matthäus 1,18–25 und Lukas 1,26–38). Der Wert dieser Stellen ist zeitbedingt. Für die protestantische Dogmatik ist die Jungfrauengeburt nicht eine zu glaubende, sondern eine als Predigt von der Bedeutung Jesu zu verstehende Aussage. Für die katholische Glaubenslehre dagegen ist die Jungfrauengeburt, nicht zuletzt aus Gründen der Mariologie, wesentlich. Unbefleckte Empfängnis.
Wissenschaft
Der jüngste Neutronenstern
Astronomen haben in der Großen Magellan’schen Wolke das bizarre Relikt der berühmten Supernova von 1987 gesichtet. Der entstandene Neutronenstern heizt den Staub, der ihn einhüllt, gewaltig auf. von THORSTEN DAMBECK Lange mussten die Astronomen auf diese Sternexplosion warten – etwas Ähnliches war zuletzt zu Beginn des 17....
Wissenschaft
Goldgrube in der Schublade
Elektronik enthält kostbare Rohstoffe. Für die Industrie wären Altgeräte daher Schatzkisten. Doch viele Besitzer horten die Geräte ungenutzt zu Hause.
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