Lexikon

Jungfrauengeburt

in der Religionsgeschichte eine weit verbreitete Vorstellung, nach der religiös bedeutsame Gestalten (Könige, Heroen, Religionsstifter) nicht auf natürliche Weise von einem Menschen gezeugt worden sind. Die christliche Kirche spricht von der Zeugung Jesu durch den Hl. Geist und von seiner Geburt durch die Jungfrau Maria. Das Neue Testament kennt sowohl die Tradition einer natürlichen Zeugung Jesu durch Joseph als auch die der Jungfrauengeburt, die allerdings nur an zwei Stellen bezeugt ist (Matthäus 1,18–25 und Lukas 1,26–38). Der Wert dieser Stellen ist zeitbedingt. Für die protestantische Dogmatik ist die Jungfrauengeburt nicht eine zu glaubende, sondern eine als Predigt von der Bedeutung Jesu zu verstehende Aussage. Für die katholische Glaubenslehre dagegen ist die Jungfrauengeburt, nicht zuletzt aus Gründen der Mariologie, wesentlich. Unbefleckte Empfängnis.
Wissenschaft

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Wie die moderne Quantenmechanik entstand. von RÜDIGER VAAS Im Juni des Jahres 1925 gelang hier auf Helgoland dem 23-jährigen Werner Heisenberg der Durchbruch in der Formulierung der Quantenmechanik, der grundlegenden Theorie der Naturgesetze im atomaren Bereich, die das menschliche Denken weit über die Physik hinaus tiefgreifend...

Blastoid
Wissenschaft

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Viele Tierarten können die Entwicklung ihrer Embryos verzögern, damit der Nachwuchs zur gewünschten Zeit geboren wird. Eine Studie zeigt nun, dass diese Fähigkeit auch bei uns Menschen grundlegend vorhanden ist und aktiviert werden kann. An einem Blastozystenmodell aus menschlichen Stammzellen gelang es dem Forschungsteam, die...

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