Lexikon

Kirgsistan

Wirtschaft und Verkehr

Nach Tadschikistan ist Kirgisistan der ärmste GUS-Staat. Obwohl nur rund 7% der Landesfläche als Ackerland genutzt werden können, ist die Landwirtschaft der wichtigste Wirtschaftszweig. In den Tälern und bewässerten Beckenlandschaften werden Baumwolle, Weizen, Tabak, Obst und Zuckerrüben angebaut. Bedeutender ist die Viehwirtschaft, insbesondere die überwiegend nomadisch betriebene Schaf- und Ziegenhaltung, die vor allem der Wollgewinnung dient. Auch die Seidenraupenzucht spielt eine Rolle. Wichtige Industriezweige sind die Nahrungsmittelverarbeitung und die Textilindustrie, in der die heimische Baumwolle, Wolle und Seide verarbeitet werden. Bergbaulich genutzt werden die Antimon- und Goldvorkommen im Ferganabecken. Große Bedeutung hat die Erzeugung von Elektroenergie aus Wasserkraft.
Das Verkehrsnetz ist bedingt durch die ungünstigen Geländeverhältnisse unterentwickelt; die Straßenpässe liegen oft höher als 3000 m. Von Issyk-Kul führt eine 370 km lange Eisenbahnstrecke über Bischkek nach Kasachstan. Große Bedeutung hat der Luftverkehr.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Kontinentales Gebirgsklima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft und Verkehr
  6. Geschichte
    1. Russische Herrschaft
    2. Unabhängigkeit
Wissenschaft

Aus alten Zellen wird neuer Rohstoff

Schreddern, ätzen, schaben: Ein Bündel von Techniken soll dafür sorgen, dass sich ausgediente Solarzellen recyceln lassen – und nicht mehr wie bislang meist einfach im Müll landen. von KATJA MARIA ENGEL Noch ist viel freie Fläche zu sehen. Am Stadtrand von Münster baut die Firma Reiling PV-Recycling gerade ein Kompetenzzentrum...

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Wissenschaft

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