Lexikon

Kontinentlverschiebung

eine von A. Wegener 1912 aufgestellte Theorie, die von der Annahme ausgeht, dass die Kontinente als leichtere Massen, wie Eisschollen im Wasser, auf dem schwereren magmatischen Untergrund schwimmen und durch Pol- und Westdrift ihre heutige Lage erreicht haben; z. B. soll durch Abdriften des amerikanischen Doppelkontinents von Gondwanaland nach Westen der Atlantische Ozean entstanden sein (Zusammenpassen der Küstenformen Westafrikas und des östlichen Südamerika). Dieser vielumstrittene Erklärungsversuch für die Entstehung der Kontinente und Ozeane wird heute durch die Erkenntnisse über die Plattentektonik im Großen und Ganzen bestätigt. Zusammenhänge der Geologie Südamerikas und Südafrikas, ebenso der Tier- und Pflanzengeographie, liefern weitere Belege hierfür.
Plattentektonik
Plattentektonik
Das Modell der Plattentektonik nimmt an, dass es im Oberen Mantel Konvektionsströmungen gibt. Unter sich ausdehnenden Plattengrenzen (Mittelozeanischer Rücken in der Grafik) steigt heißes Material auf, während an den Subduktionszonen kälteres Material absinkt.
Frau und Mann höheren Alters beim Joggen
Wissenschaft

Sport pusht unser Gehirn auch noch am Folgetag

Bewegung ist gut für Körper und Geist. Da die positive Wirkung jedoch nicht lange anhält, müssen wir regelmäßig Sport treiben, um uns fit zu halten, so die gängige Annahme. Doch zumindest der Boost-Effekt, den Bewegung auf unser Gehirn und Gedächtnis hat, hält länger an als gedacht: rund 24 Stunden, wie eine neue Studie zeigt....

Steinwerkzeug
Wissenschaft

Menschen lebten schon vor 150.000 Jahren im Regenwald

Vor rund 300.000 Jahren entwickelte sich der moderne Mensch in offenen Graslandschaften Afrikas. Von dort breitete er sich in die unterschiedlichsten Lebensräume aus. Dichte Regenwälder galten allerdings bislang als natürliche Barriere für frühe Vertreter unserer Spezies. Doch nun zeigen neu datierte Funde uralter Steinwerkzeuge...

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