Lexikon

Kontinentlverschiebung

eine von A. Wegener 1912 aufgestellte Theorie, die von der Annahme ausgeht, dass die Kontinente als leichtere Massen, wie Eisschollen im Wasser, auf dem schwereren magmatischen Untergrund schwimmen und durch Pol- und Westdrift ihre heutige Lage erreicht haben; z. B. soll durch Abdriften des amerikanischen Doppelkontinents von Gondwanaland nach Westen der Atlantische Ozean entstanden sein (Zusammenpassen der Küstenformen Westafrikas und des östlichen Südamerika). Dieser vielumstrittene Erklärungsversuch für die Entstehung der Kontinente und Ozeane wird heute durch die Erkenntnisse über die Plattentektonik im Großen und Ganzen bestätigt. Zusammenhänge der Geologie Südamerikas und Südafrikas, ebenso der Tier- und Pflanzengeographie, liefern weitere Belege hierfür.
Plattentektonik
Plattentektonik
Das Modell der Plattentektonik nimmt an, dass es im Oberen Mantel Konvektionsströmungen gibt. Unter sich ausdehnenden Plattengrenzen (Mittelozeanischer Rücken in der Grafik) steigt heißes Material auf, während an den Subduktionszonen kälteres Material absinkt.
Barnards Stern
Wissenschaft

Die Planeten des Pfeilsterns

Lange haben falsche Planeten dem System von Barnards Stern einen zweifelhaften Ruf beschert. Nun melden die Astronomen dort erneut Exemplare. Sind sie real? Und wie lebensfreundlich könnten sie sein? von THORSTEN DAMBECK Falls es eines Tages Menschen gelingt, die riesigen Distanzen zu den Sternen zu überwinden, so werden sie wohl...

Güter, Projekt, Technik
Wissenschaft

Ab durch die Röhre

Eine neue Ära des Gütertransports steht in der Schweiz in den Startlöchern. Vom Versand bis zur Feinverteilung sollen die Güter unterirdisch und von der Bevölkerung unbemerkt ihren Bestimmungsort erreichen – und damit den Lkw-Verkehr auf den Hauptverkehrsadern reduzieren. von CHRISTIAN BERNHART Das Leitmotiv „Es gibt viel Platz...

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