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LEXIKON

Kristofferson

[-ˈtɔfəsən]
Kris, US-amerikanischer Countrysänger, Komponist und Schauspieler, * 22. 6. 1936 Brownsville, Tex.; wurde als Musiker bekannt durch erfolgreiche Stücke wie „Me and Bobby McGee“ oder „Help Me Make It Through the Night“; machte seit den 1970er Jahren auch Karriere als Schauspieler (u. a. in „Pat Garrett and Billy the Kid“ 1973, „A Star is Born“ 1976, „Heavens Gate“ 1980, „Songwriter“ 1984, „Blade“ 1998, „Blade II“ 2002; „Blade: Trinity“ 2004).
  • Deutscher Titel: Heaven„s Gate
  • Original-Titel: HEAVEN„S GATE
  • Land: USA
  • Jahr: 1980
  • Regie: Michael Cimino
  • Drehbuch: Michael Cimino
  • Kamera: Vilmos Zsigmond
  • Schauspieler: Kris Kristofferson, Christopher Walken, John Hurt, Isabelle Huppert
Michael Ciminos 45-Millionen-Dollar-Film »Heaven„s Gate« ist der größte finanzielle Flop des Filmjahres. Bereits eine Woche nach dem Kinostart verschwindet der sozialkritische Western aus den US-Kinos.
Der Film spielt in den USA gegen Ende des 19. Jahrhunderts, zu der Zeit, als die reichen Viehbarone zum Kampf gegen die Immigranten aus Osteuropa aufrufen. Ein engagierter Revolverheld (Christopher Walken) terrorisiert die Siedler, schließlich heuern die Viehzüchter sogar eine Killerbande an. Die Siedler greifen selbst zu den Waffen: Ein blutiger Kampf zwischen den verfeindeten Gruppen beginnt. Die gedungenen Mörder werden in die Enge getrieben, im letzten Moment greift die bewaffnete Staatsgewalt ein und rettet die Killer.
»Heaven„ s Gate« beleuchtet ohne Mythenbildung mit sozialkritischer Radikalität die Einwanderungsphase mit ihren sozialen Spannungen, dem Rassismus der Besitzenden sowie den Idealen und Visionen jener Zeit. Die Ablehnung des Films in den USA beruht vor allem auf dem starken Patriotismus zu Beginn der Reagan-Ära.
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