Wissensbibliothek
Wie gelangte die Religion in den Westen?
Buddhistische Inhalte und Praxisformen kamen durch Zuwanderung und Konversion in den Westen. Erste Buddhisten in Nordamerika und Australien waren chinesische und japanische Migranten, die ihre Heimat verlassen hatten, um Gold und Arbeit zu finden. 1853 entstanden erste chinesisch-buddhistische Tempel in San Franciscos Chinatown, 1856 im australischen Melbourne. Das Verbot weiterer Zuwanderung verringerte den einst hohen Buddhistenanteil stark. Erst Änderungen der Immigrationsgesetze in den 1960er Jahren erlaubten süd- und ostasiatischen Migranten die Einwanderung nach Kanada, den USA und Australien. Viele der Zuwanderer sind Buddhisten, und wie ein Jahrhundert zuvor errichteten sie buddhistische Andachtsstätten und Tempel, je nach landestypischer Tradition.
Was kommt nach der ISS?
Die Tage der ISS sind gezählt. Bereits in wenigen Jahren sollen neue Raumstationen an ihre Stelle treten – basierend auf Ideen und Initiativen privater Unternehmen. von RALF BUTSCHER Monatelang sorgte 2024 die Internationale Raumstation (ISS) für Schlagzeilen – nicht wegen eindrucksvoller technologischer oder wissenschaftlicher...
»Alzheimer einige Jahre früher erkennen«
Warum der Alzheimer-Forscher Thomas Wolbers seine Probanden in eine virtuelle Welt versetzt, erzählt er im Interview. Das Gespräch führte tim schröder Herr Prof. Wolbers, neuartige Alzheimer-Medikamente wie Lecanemab können nur dann helfen, wenn die Krankheit sehr früh diagnostiziert wird – idealerweise, bevor die ersten Symptome...