Lexikon
Machtstaat
Staatstheorie
ein Begriff, der von der Auffassung ausgeht, dass das Wesen des Staates in der Machtausübung durch und im Interesse einer Gruppe (Klasse, Schicht, Partei) besteht, der es gelungen ist, sich des Staatsapparats zu bemächtigen. Diese Ansicht wurde in unterschiedlicher Form von Vertretern des Konservativismus (z. B. von C. L. von Haller), aber auch vom Marxismus vertreten („Staat ist Klassenherrschaft“). – Zugleich war Machtstaat ein vor allem vom Liberalismus des 19. Jahrhunderts im Kampf gegen den „Polizeistaat“ und absolutistischen „Willkürstaat“ politisch-polemisch verwendeter Ausdruck. Den Gegensatz zum Machtstaat bilden Rechtsstaat, Verfassungsstaat, Gesetzesstaat.
Wissenschaft
Leises Wetter kann auch stürmisch sein
Auf dem Mars ziehen Eiswolken über die Krater und Staubteufel wirbeln auf. Sie verraten, wie lebendig die Atmosphäre des Roten Planeten ist. von KAI DÜRFELD Ein hauchdünner Schleier aus Eis liegt über dem Kraterrand. Die Landschaft ist erstarrt, ein Relief aus Sand und Stein – und regungsloser Stille. Doch weit oben, hoch über...
Wissenschaft
Grüne Metallsammler
Manche Pflanzen können in ihrem Organismus Metalle anhäufen. Diese Eigenschaft ermöglicht es, Metalle zu ernten und zu verwerten.
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