Lexikon
MacLeish
[
məkˈli:ʃ
]Archibald, US-amerikanischer Schriftsteller, * 7. 5. 1892 Glencoe, Ill. (USA), † 20. 4. 1982 Boston, Mass.; politisches Engagement gegen den Faschismus, 1939–1944 Leiter der Library of Congress in Washington, 1940–1945 beratende Tätigkeit für das Außenministerium; von E. Pound und T. S. Eliot beeinflusst; schrieb das Versepos „Conquistador“ 1932, das von seinem Interesse für Politik geprägt ist; symbolisches Drama: „Spiel um Job“ 1958, in dem die Geschichte Hiobs in die US-Gegenwart transponiert wird; daneben Hörspiele, Drehbücher und Essays, u. a. über die Funktion des Dichters in einer Demokratie.
- Erscheinungsjahr: 1958
- Veröffentlicht: USA
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Spiel um Job
- Original-Titel: J. B.
- Genre: Versdrama in elf Szenen und einem Prolog
Der US-amerikanische Schriftsteller Archibald MacLeish (* 1892, † 1982), einer der Hauptvertreter des modernen Versdramas, verlegt in seinem »Spiel um Job«, das am 22. April im Yale University Theatre in New Haven uraufgeführt wird, die alttestamentliche Geschichte vom Dulder Hiob in die amerikanische Gegenwart. Über den Wohlstandsbürger J. B. bricht plötzlich ein Unglück nach dem anderen herein, doch er hadert nicht mit Gott, sondern vertraut auf ihn und erhält in der letzten Szene alles wieder, was er verloren hat. »Der Gott Hiobs steht unserer Generation näher als irgendeiner anderen seit Hunderten von Jahren«, kommentiert MacLeish und fährt fort: »Hiob nimmt es auf sich, sein Leben wieder zu leben, allem zum Trotz, was er vom Leben weiß, allem zum Trotz, was er jetzt von sich weiß – weil er ein Mensch ist.« – Die deutschsprachige Erstaufführung findet am 28. Juli in Salzburg statt.
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