Lexikon

Eliot

Eliot, Thomas Stearns
Thomas Stearns Eliot
Thomas Stearns (T. S.), US-amerikanisch-englischer Dichter, * 26. 9. 1888 St. Louis (USA),  4. 1. 1965 London; seit dem 1. Weltkrieg als Redakteur und Verleger in England tätig; Erneuerer der angelsächsischen Lyrik und des religiösen Dramas; wirkte für die abendländische Kultur in einem christlich-konservativen und dem Klassischen zugewandten Geist; neben diese Elemente traten in seiner Lyrik freie Rhythmen und Musikalität der Verse. Das Gedicht „The Waste Land“ 1922, deutsch „Das wüste Land“ 1957, in dem er das Motiv der menschlichen Verzweiflung angesichts einer sinnlos gewordenen Welt behandelt, verhalf ihm zum Durchbruch. „Vier Quartette“ 1943, deutsch 1948, gilt als seine bedeutendste Dichtung, geprägt von seiner christlich-humanistischen Haltung. Mit „Murder in the Cathedral“ 1935, deutsch „Mord im Dom“ 1946, über die Ermordung des Erzbischofs Thomas Becket im 12. Jahrhundert schuf er ein modernes Mysterienspiel. Weitere Dramen: „Der Familientag“ 1939, deutsch 1949; „Die Cocktailparty“ 1949, deutsch 1950; „Der Privatsekretär“ 1953, deutsch 1954; „Ein verdienter Staatsmann“ 1958, deutsch 1959; Essays.
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