Lexikon

Mkromolekül

[
das; griechisch
]
ein Molekül, das aus über 1500, durch Hauptvalenzen miteinander verbundenen Atomen besteht (Molekularmasse von über 10 000). Zu den Makromolekülen gehören die Moleküle vieler Naturstoffe, z. B. der Cellulose, der Stärke, des Kautschuks, der Eiweißstoffe und die der
Polymerisation
Polymerisation
Bei der Polymerisation verbinden sich einzelne Styrolmoleküle zu einem Makromolekül, dem Kunststoff Polystyrol.
Kunststoffe. Stoffe, deren Makromoleküle aus periodisch sich wiederholenden kleineren Bausteinen aufgebaut sind, werden als hochpolymere Verbindungen bezeichnet. Die Eigenschaften makromolekularer Verbindungen sind stark von der Gestalt ihrer Makromoleküle abhängig, die als gestreckte oder verknäuelte Fäden (Fadenmoleküle), als zweidimensionale, flache Blätter oder als dreidimensionales Gebilde auftreten können. Stoffe mit dreidimensionalen Makromolekülen sind z. B. ohne Zerstörung der Makromoleküle meist gar nicht lösbar; solche mit blattförmigen Makromolekülen sind wohl quellbar, aber ebenfalls kaum löslich; solche mit Fadenmolekülen sind, je nach dem Grad der Vernetzung der einzelnen Makromoleküle untereinander, stark quellbar oder löslich, wobei die (kolloidalen) Lösungen häufig ein eigenartiges Fließverhalten zeigen.
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»Stress verstärkt die Beschwerden«

Wie Menschen mit Reizdarm Erkenntnisse aus der Forschung berücksichtigen können, erklärt Facharzt Martin Storr. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Prof. Storr, wann spricht man von einem Reizdarm? Für die Diagnose Reizdarm-Syndrom sind drei Kriterien entscheidend: Es bestehen Beschwerden im Bauchraum. Diese Beschwerden...

Akku, Auto-Akku
Wissenschaft

Auto-Akkus – brandgefährlich?

Gelegentliche Meldungen über brennende Auto-Akkus lassen aufhorchen. Wie leicht fangen Stromer Feuer? Und wie sieht es etwa bei Handy-Akkus aus? von ROLF HEßBRÜGGE Als das Auto-Transportschiff „Freemantle Highway“ im Juli vergangenen Jahres auf der Nordsee in Flammen stand, schien die Ursache schnell ermittelt: Der Akku eines an...

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