Lexikon

Mangnknollen

oxidische Erzablagerungen (27 cm Durchmesser) der Tiefsee, die aus kolloidalen, manganhaltigen Lösungen ausfielen. Sie bestehen zu 1134% aus Mangan. Daneben enthalten sie Eisen, Kupfer, Cobalt, Nickel, Molybdän, Titan u. a. Metalle. Diese Erzvorräte am Meeresboden sind so wertvoll, dass spezielle aufwändige Techniken zu ihrer Bergung entwickelt wurden. Trotzdem bleibt die Bergung ein Zukunftsprojekt, da die derzeitig niedrigen Erzpreise, die großen Wassertiefen und die Entfernung der Manganfelder von der Küste die Manganknollenernte bisher wenig profitabel machen. Doch als Reserve für kommende Generationen werden sie als „gemeinsames Erbe der Menschheit“ von der UN-Meeresbehörde (IMO) verwaltet.
Stahlwerk
Wissenschaft

Stahlwerks-Emissionen per Satellit messen

Stahlwerke setzen große Mengen Kohlendioxid (CO2) und Kohlenmonoxid (CO) frei. Doch wie lässt sich der Ausstoß zuverlässig messen? Ein Forschungsteam hat nun eine Methode entwickelt, die unabhängig von den Selbstangaben der Stahlhersteller ist: Sensoren an Satelliten zeigen hochaufgelöst an, wie viel Kohlenmonoxid die...

Darknet, Internet
Wissenschaft

Geschützt Surfen

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