Lexikon

Meeresströmungen

Meeresforschung; Meeresströmungen
Meeresforschung; Meeresströmungen
globaler ozeanischer Strömungskreislauf
durch die Schubkraft des Windes und durch Dichteunterschiede im Wasser entstehende Bewegungen. Anhaltende Winde wie Passate und Monsune setzen das Oberflächenwasser direkt in Bewegung. Steigt das nachströmende Wasser aus der Tiefe auf, so sinkt in den Tropen die Oberflächentemperatur. Dichtedifferenzen im Meer ergeben sich durch unterschiedliche Beträge von Verdunstung, Niederschlag, Ausstrahlung und Erwärmung. In höheren Breiten kommt es im Winter zum Absinken von Oberflächenwasser, das sich in der Tiefe bis weit über den Äquator hinaus verfolgen lässt. Geschwindigkeit und Richtung der Wasserbewegungen werden durch Reibungskräfte und durch die Ablenkung infolge der Erdrotation beeinflusst.
CryoSat misst, wie hoch das schwimmende Meereis über das Wasser hinausragt. Daraus lässt sich die Eisdicke ableiten.
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Die Forschung verstärkt die Beobachtung der Ozeane. Die Versauerung des Wassers nimmt weiter zu und Sauerstoffmangel könnte dazu führen, dass in einigen Meerestiefen zukünftig kein Leben mehr möglich ist. Von RAINER KURLEMANN Für einen genauen Blick auf die Erde benötigt der Mensch manchmal Distanz. Der Forschungssatellit...

Tier, Wald, Gras
Wissenschaft

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Wolf, Braunbär, Luchs – die großen Landraubtiere sind zurück in Deutschland. Und mit ihnen kam der Goldschakal, der sich ebenfalls anschickt zu bleiben. von Christian Jung Nachdem sie vielerorts schon fast oder ganz ausgerottet waren, haben Europas große Raubtiere den Kontinent neu erobert. Das belegen Studien von Forschern um...

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