Lexikon
Meeresströmungen
Meeresforschung; Meeresströmungen
Meeresforschung; Meeresströmungen
globaler ozeanischer Strömungskreislauf
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durch die Schubkraft des Windes und durch Dichteunterschiede im Wasser entstehende Bewegungen. Anhaltende Winde wie Passate und Monsune setzen das Oberflächenwasser direkt in Bewegung. Steigt das nachströmende Wasser aus der Tiefe auf, so sinkt in den Tropen die Oberflächentemperatur. Dichtedifferenzen im Meer ergeben sich durch unterschiedliche Beträge von Verdunstung, Niederschlag, Ausstrahlung und Erwärmung. In höheren Breiten kommt es im Winter zum Absinken von Oberflächenwasser, das sich in der Tiefe bis weit über den Äquator hinaus verfolgen lässt. Geschwindigkeit und Richtung der Wasserbewegungen werden durch Reibungskräfte und durch die Ablenkung infolge der Erdrotation beeinflusst.
Wissenschaft
Das Geheimnis der Gedächtniszellen
Moderne Analysemethoden können Moleküle und Zellen sortieren und erlauben erstaunliche Einblicke in das Immunsystem. von RAINER KURLEMANN Das Immunsystem erinnert sich an Erkrankungen, die unser Gedächtnis längst vergessen hat. Denn in unserem Knochenmark wird die individuelle Geschichte der Infektionen unseres Lebens gespeichert...
Wissenschaft
Zweierlei Maß
Vom griechischen Philosophen Protagoras stammt der Satz „Der Mensch ist das Maß aller Dinge“. Was er damit meinte: Alle Dinge in der Welt sind immer nur so, wie sie dem Menschen erscheinen. Oder anders ausgedrückt: Der Mensch kann nicht heraus aus seiner Haut – und stellt sich daher stets selbst ins Zentrum seiner Bewertungen....