Lexikon
Myọm
[
das; griechisch
]aus Muskelgewebe bestehende Geschwulst, fast immer gutartiger Natur, überwiegend von der Gebärmuttermuskulatur der Frau ausgehend. Myome können Kindskopfgröße erreichen oder in zahlreichen kleineren Exemplaren die Gebärmutterwand durchsetzen. Diese treten während der geschlechtsreifen Zeit auf und bilden sich nach dem Klimakterium oft spontan zurück. In der Folge kommt es meist zu verstärkten, unregelmäßigen Blutungen, oft verbunden mit Schmerzen. Sekundär kann sich eine Anämie entwickeln. Die Behandlung erfolgt u. a. durch operative Entfernung des Myoms (Myomenukleation) oder der Gebärmutter (Hysterektomie), Verödung des Myoms durch Unterbrechung der Blutzufuhr zum Myom (Myomembolisation) oder durch Überhitzung des Myoms mit fokussiertem Ultraschall.
Wissenschaft
Auf der Stresswelle
Was mit wenigen Hormonmolekülen im Hypothalamus beginnt, vervielfacht sich zu einer Cortisol-Flut, die unseren Körper überschwemmt. von SIGRID MÄRZ Mit gerade einmal vier Gramm ist der Hypothalamus ein Leichtgewicht, vor allem im Vergleich zum Gehirn insgesamt, das es auf etwa 1,4 Kilogramm bringt. Und dennoch enthält dieser...
Wissenschaft
Frühe Sternhaufen im galaktischen Bogen
In der Frühzeit des Kosmos waren die ersten Galaxien von intensiver Sternbildung geprägt. Jetzt haben Astronomen in einer solchen fernen Galaxie mithilfe des James-Webb-Teleskops fünf junge Sternhaufen entdeckt. Diese extrem dichten, sternreichen Ansammlungen existierten schon 460 Millionen Jahre nach dem Urknall und sind damit...