Lexikon

Nachlassinsolvenzverfahren

das Insolvenzverfahren über den Nachlass eines Verstorbenen (§§ 315 ff. Insolvenzordnung). Das Nachlassinsolvenzverfahren dient der Befriedigung der Nachlassgläubiger aus der Nachlassmasse; daneben ist es ein Mittel des Erben, seine Haftung auf den Nachlass zu beschränken (§ 1975 BGB), im Gegensatz zur Erbeninsolvenz. Insolvenzgründe für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über den Nachlass sind die Zahlungsunfähigkeit und die Überschuldung des Nachlasses (§ 320 Insolvenzordnung), Schuldner ist der Erbe. Antragsberechtigt sind jeder Erbe, der Nachlassverwalter sowie ein anderer Nachlasspfleger, ein Testamentsvollstrecker, dem die Verwaltung des Nachlasses zusteht, und jeder Nachlassgläubiger. Die Antragsfrist beträgt 2 Jahre seit Annahme der Erbschaft.
Elektro-Auto
Wissenschaft

Hacker mit an Bord

Immer mehr Sensoren, elektronische Assistenzsysteme und die Vernetzung von Verkehrsteilnehmern machen das Autofahren sicherer und komfortabler. Doch sie bieten auch eine Angriffsfläche für einen Datenraub oder die Manipulation der Fahrzeugtechnik. von HEIKE STÜVEL Von außen betrachtet wirkt alles harmlos. Ein Auto steht glänzend...

Depressive Frau
Wissenschaft

Depression: Frühe Behandlung kann Schlimmeres verhindern

Wer an einer Depression erkrankt ist, hat häufig einen langen, anstrengenden Weg zurück in die Gesundheit vor sich. Bisher finden Diagnose und Therapie zudem oft erst bei eindeutigen, schwereren Symptomen statt. Doch was wäre, wenn sich Depressionen schon weit früher „im Keim ersticken“ ließen? Eine Metastudie hat nun ergeben,...

Mehr Artikel zu diesem Thema

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon