Lexikon
Namibia
Wirtschaft und Verkehr
Wichtigste Grundlage für die Wirtschaft ist der Bergbau, der sich mit wenigen Ausnahmen im Besitz ausländischer, zumeist südafrikanischer Gesellschaften befindet. Neben Diamanten, dem wichtigsten Exportgut, werden Kupfer, Blei, Zink und Uran abgebaut. Der Aufbau der Industrie wird durch den begrenzten Binnenmarkt und das Fehlen von Fachkräften erschwert. Es überwiegen Klein- und Mittelbetriebe der Nahrungsmittelerzeugung und Metallverarbeitung.
Bedeutendster Erwerbszweig ist die Landwirtschaft, in der die Viehwirtschaft dominiert. Drei Viertel des Farmlands verteilen sich auf einige wenige Großbetriebe, die in der Dornsavanne des Hochlandes extensive Weidewirtschaft betreiben (Rinder und Karakulschafe). Wegen der geringen Niederschläge beschränkt sich der Ackerbau auf den regenreicheren Norden. Demgegenüber spielt die Fischerei eine bedeutende Rolle. Sie nutzt die dank des Benguelastroms reichen Fischgründe vor der Küste. Zu einem wichtigen Wirtschaftsbereich hat sich in den letzten Jahren der Tourismus entwickelt, der vor allem Safarireisen in den Etoscha-Nationalpark oder Abenteuerreisen in die Wüste Namib umfasst.
Das Eisenbahnnetz, das während der deutschen Kolonialzeit angelegt worden ist, dient vor allem dem Güterverkehr und ist an das Netz der Republik Südafrika angebunden. Das größtenteils unbefestigte Straßennetz gewinnt aber zunehmend an Bedeutung. Lüderitz und Walfischbucht sind die einzigen Naturhäfen an der verkehrsfeindlichen Küste.
Wissenschaft
»Wind, Wellen und Wasser«
Seit einem halben Jahrhundert werden die Austauschprozesse zwischen Atmosphäre und Ozean erforscht. Seniorprofessor Bernd Jähne nutzt dazu ein einzigartiges Forschungsgerät. Das Gespräch führte AURELIA EBERHARD Herr Prof. Jähne, welche physikalischen Vorgänge finden an der Grenze zwischen Luft und Meerwasser statt? Ein wichtiger...
Wissenschaft
Wie außergewöhnlich ist die Größe unseres Gehirns?
Je massiver der Körper eines Tieres, desto größer ist auch sein Gehirn – sollte man meinen. Doch das stimmt nicht ganz, wie nun eine Studie zeigt. Demnach hat sich die Gehirngröße bei einigen Säugetierarten, einschließlich des Menschen, nicht proportional zu ihrer Körpergröße entwickelt. Zwar ist eine gewisse Regelmäßigkeit...
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel aus den Daten der Weltgeschichte
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Alt mit Superhirn
Neue Definition für Adipositas vorgeschlagen
Wie Gas flüssig wird
Sonnenfinsternis in Maria Toast
… und – Schnitt!
Algorithmen für die Vogelforschung