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Geschichte-Spanien
Welche Spuren hinterließen die Araber?
In der Kunst und Architektur sind heute noch die arabischen Einflüsse sichtbar. Ein Hauptwerk der islamischen Kunst ist die Moschee von Córdoba (8.–10. Jh.). Der bedeutendste Profanbau der arabischen Architektur ist die im 13./14. Jh. errichtete Alhambra von Granada.
Die Araber fassten im 8. Jh. auf der Iberischen Halbinsel Fuß. Im Jahr 711 zerstörten sie das Westgotenreich. Unter der Omajjadenherrschaft (756–1031) erlebte das Land eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte. Erst mit der zunehmenden Schwäche der Araber konnten die in Nordspanien entstehenden christlichen Herrschaften sich allmählich nach Süden ausbreiten. Die Rückeroberung (Reconquista) wurde schließlich 1492 mit der Eroberung Granadas vollendet.
Wodurch stieg Spanien zur Großmacht auf?
Ausschlaggebend war die Unterstützung des genuesischen Seefahrers Christoph Kolumbus (1451–1506) durch die spanische Krone. Mit der Entdeckung des amerikanischen Kontinents legte Kolumbus den Grundstein für die spanischen Kolonien in Übersee. Dadurch kam das spanische Königreich in den Besitz eines Weltreichs. Es wurde zudem zur unbestrittenen Seemacht.
Unter Philipp II. (1556–1598) ging die Seeherrschaft an England verloren (Untergang der Armada). In diesen Auseinandersetzungen übernahm Spanien zugleich die Hauptrolle im Kampf gegen den Protestantismus.
Wer kämpfte im Spanischen Bürgerkrieg?
Der Krieg wurde zwischen Putschisten unter Führung von General Francisco Franco Bahamonde (1892–1975) und Anhängern der republikanischen Regierung ausgetragen.
Am 17. 7. 1936 erhob sich Franco gegen die aus den Wahlen im Februar 1936 siegreich hervorgegangene Volksfront. Dieser Putsch weitete sich zum Spanischen Bürgerkrieg aus, den Franco 1939 siegreich beenden konnte. Er trat als Caudillo (»Führer«) an die Spitze des faschistisch aufgebauten Staats. 1947 erklärte Franco Spanien durch Gesetz zur katholischen Monarchie. Nach seinem Tod 1975 wurde Juan Carlos König und das Land vollzog den Übergang zur Demokratie.
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