Lexikon

 

Neovitalsmus

[
griechisch, lateinisch
]
von E. du Bois-Reymond stammende Bezeichnung für die Erneuerung des Vitalismus, die Ende des 19. Jahrhunderts durch Biologen (H. Driesch, J. Reinke, J. von Uexküll), antidarwinistische Entwicklungstheoretiker und Philosophen (E. von Hartmann, H. Bergson, E. Becher, A. Wenzel) entwickelt wurde. Der Neovitalismus vertrat die Auffassung, dass die Lebensvorgänge nicht allein aus physikalischen und chemischen Prozessen sowie aus der Kausalität dieser Prozesse bestimmt werden könnten, sondern einer übergreifenden Gesetzmäßigkeit unterlägen, die, als „Autonomie des Lebens“ bezeichnet, durch seelenartige Kräfte, Entelechien, Dominanten strukturiert sei.
 
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