Lexikon

Hartmann

Hartmann, Eduard von
Eduard von Hartmann
Eduard von, deutscher Philosoph, * 23. 2. 1842 Berlin,  5. 6. 1906 Groß Lichterfelde; lebte seit 1865 als Privatgelehrter in Berlin und hatte mit seinem Frühwerk („Philosophie des Unbewussten“ 1869) großen Erfolg. Hartmanns Philosophie ist eine Verbindung von Schelling, Schopenhauer und Hegel, bei scharfer Ablehnung des spekulativen Theismus und der Lehre von der Persönlichkeit Gottes. Der Begriff des Unbewussten, den Hartmann prägte, ist bei ihm nicht psychologisch, sondern kosmologisch zu verstehen als unbewusster Weltwille. Hauptwerk: „Kategorienlehre“ 1896.
Molekülmodell mit orange, weiß, blau und grauen Kugeln, die Atome in einer chemischen Verbindung darstellen.
Wissenschaft

Freund und Feind

Zucker ist als Energiequelle nicht nur lebensnotwendig, er kann im Übermaß auch krank machen. Welche Wege nehmen Zuckermoleküle beim Stoffwechsel in unserem Körper? von CAROLIN SAGE Im Jahr 2005 klagte der damals 48-jährige Hans Josef Brinkmann vor dem Landgericht Essen gegen den Konzern Coca-Cola. Er hatte nach eigenen Angaben...

Wissenschaft

»Ein Großteil der Moore ist renaturierbar«

Über Herausforderungen bei der Wiedervernässung von Moorflächen berichtet Tobias Witte vom BUND im Interview. Das Gespräch führte OLIVER ABRAHAM Herr Witte, wie steht es um die Moore in Deutschland? Heute gibt es in Deutschland noch rund 1,8 bis 1,9 Millionen Hektar Moorfläche, ursprünglich lag die Zahl aber deutlich höher. Wie...

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