Lexikon
Neugeborenengelbsucht
Icterus neonatorummeist harmlose, bei mehr als der Hälfte aller Neugeborenen am 2.–3. Lebenstag auftretende physiologische Gelbsucht (Ikterus). Sie wird durch den Abbau und Zerfall der roten Blutkörperchen (Erythrocyten) ausgelöst, deren Abbauprodukte (vor allem Bilirubin) durch die noch unreife Leber des Neugeborenen nicht vollständig umgesetzt werden können. Der Anstieg des Bilirubins im Blut (Hyperbilirubiämie) verfärbt die Schleimhäute (besonders die Bindehaut des Auges) und die Haut gelblich. Ab dem 6. Lebenstag fällt das erhöhte Bilirubin innerhalb von 2–3 Wochen auf den Normalwert. Mittels Blaulichtbestrahlung wird dieser Vorgang beschleunigt.
Wissenschaft
Energielieferant Meer
Küstennahe Gewässer eignen sich für Wind- oder Solarparks. Zur Nutzung der Wasserkraft als Energiequelle werden derzeit weltweit neue Kraftwerke entwickelt und gebaut. Von RAINER KURLEMANN Das größte Bauprojekt in der Geschichte Dänemarks soll 28 Milliarden Euro kosten. Ein stolzer Preis für 120 000 Quadratmeter Fläche....
Wissenschaft
„Punk“ und „Emo“ verändern die Weichtier-Geschichte
Frühe Weichtiere galten bislang als anatomisch eher simpel strukturiert, doch zwei neue Fossilienfunde aus England stellen diese Vorstellung nun in Frage. Bei den 430 Millionen Jahre alten Urzeit-Mollusken handelt es sich um Wesen, die einer Mischung aus Schnecken und Würmern ähnelten und deren Panzer mit markanten Stacheln...