Lexikon

Neugeborenengelbsucht

Icterus neonatorum
meist harmlose, bei mehr als der Hälfte aller Neugeborenen am 2.3. Lebenstag auftretende physiologische Gelbsucht (Ikterus). Sie wird durch den Abbau und Zerfall der roten Blutkörperchen (Erythrocyten) ausgelöst, deren Abbauprodukte (vor allem Bilirubin) durch die noch unreife Leber des Neugeborenen nicht vollständig umgesetzt werden können. Der Anstieg des Bilirubins im Blut (Hyperbilirubiämie) verfärbt die Schleimhäute (besonders die Bindehaut des Auges) und die Haut gelblich. Ab dem 6. Lebenstag fällt das erhöhte Bilirubin innerhalb von 23 Wochen auf den Normalwert. Mittels Blaulichtbestrahlung wird dieser Vorgang beschleunigt.
Korallen, Tiefsee
Wissenschaft

Das reale Leben im digitalen Riff

Korallenriffe und andere Ökosysteme der Ozeane sind zunehmend bedroht, vor allem durch Klimawandel und Überfischung. Hilfe verspricht nun eine Technik aus der Industrie: digitale Zwillinge. Damit lassen sich Szenarien für Anpassungs- und Schutzmaßnahmen durchspielen und vorab im virtuellen Raum optimieren. von ULRICH EBERL Wer...

Skelett, Kopf, Neandertaler
Wissenschaft

Das Rätsel um den Ursprung

In der Evolutionslinie des modernen Menschen klaffen kolossale Lücken. Und weder der zeitliche Beginn ist gewiss noch die Herkunftsregion. von THORWALD EWE Jeder heute lebende Mensch ist der vorläufige Endpunkt einer langen Reihe von Vorfahren. Wo sich diese  Ahnenreihen in ferner Vergangenheit treffen, müsste logischerweise...

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