Lexikon

Obọe

[
die; französisch hautbois, „hohes Holz“
]
ein Holzblasinstrument mit konischer Röhre und Doppelrohrblatt-Mundstück; Tonbereich: b–c′′′′, in der Orchesterliteratur gewöhnlich nur bis g‴. Die Oboe klingt in der Tiefe etwas trompetenähnlich, die Mittellage ist weich und leicht näselnd, die Höhe spitz und dünn. Sie wurde im 17. Jahrhundert aus der Schalmei in Frankreich entwickelt. Größere Formen der Oboe sind das Englischhorn, das eine Quinte, und die Oboe d’amore (z. B. bei J. S. Bach), die eine kleine Terz tiefer als die Oboe gestimmt sind.
Englischhorn
Englischhorn
Das Englischhorn, eine Alt-Oboe, ist eine Quinte tiefer als die Oboe. Es wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts aus der Oboe da caccia entwickelt und erhielt erst nach 1820 seine heutige Form.
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