Lexikon

Organẹll

[
das; griechisch
]
1. Organoid, ein Teil eines einzelligen Lebewesens, der wie ein Organ der Vielzeller fungiert, z. B. Bewegungsorganell (Wimpern der Ciliata, Geißeln der Geißeltiere), Ernährungsorganell (Saugtentakel der Sauginfusorien), Ausscheidungsorganell (sog. pulsierende Vakuolen), Schutzorganell (verschiedene Hüllen). – 2. besonders strukturierte und meist von einer Membran umgebenes Gebilde innerhalb von Zellen, die bestimmte Aufgaben im Zellstoffwechsel wahrnehmen, z. B. Plastiden.
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