Lexikon
Pạläontologie
[
griechisch
]die Wissenschaft vom Leben in der Vorzeit; ihre Untersuchungsobjekte sind die Fossilien. Als biologische Wissenschaft befasst sie sich mit der Evolution und Systematik der ausgestorbenen Lebewesen, sowohl der Pflanzen (Paläobotanik) als auch der Tiere (Paläozoologie) und des Menschen (Paläanthropologie). Als Teilgebiet der Geologie ermöglicht die Paläontologie die zeitliche Einordnung von Sedimentgesteinen anhand der darin gefundenen Fossilien (Biostratigraphie). Der historischen Geologie liefert sie mit den Leitfossilien das wichtigste Hilfsmittel für die Gliederung der Erdgeschichte. Während die mit dem bloßen Auge sichtbaren Fossilien Gegenstand der Makropaläontologie sind, beschäftigt sich die Mikropaläontologie mit den mikroskopisch kleinen Organismen. Sie liefert Hinweise für die Suche nach wirtschaftlich nutzbaren Lagerstätten (z. B. Erdöl, Erze, Salze).
Wissenschaft
Biosphäre an der Belastungsgrenze
Alles Leben auf der Erde hängt von einer intakten Biosphäre ab. Die Ökosysteme unserer Welt sorgen dafür, dass die Bedingungen auf unserem Planeten stabil bleiben: Pflanzen wandeln bei der Photosynthese CO2 in Biomasse um, die Menschen und Tiere ernährt. Doch wir Menschen entnehmen so viel Biomasse aus der Natur, dass das fein...
Wissenschaft
Flüsse setzen Jahrtausende altes CO2 frei
Flüsse sind ein wichtiges Element im globalen Kohlenstoffkreislauf. Auf ihrem Weg durch die Landschaft nehmen sie Kohlenstoff aus dem Boden auf und setzen ihn als Kohlendioxid und Methan in die Atmosphäre frei. Eine Studie zeigt nun, dass dieser Kohlenstoff zu großen Teilen seit Tausenden Jahren in der Erde gespeichert war – und...