Lexikon

Pläontologie

[
griechisch
]
die Wissenschaft vom Leben in der Vorzeit; ihre Untersuchungsobjekte sind die Fossilien. Als biologische Wissenschaft befasst sie sich mit der Evolution und Systematik der ausgestorbenen Lebewesen, sowohl der Pflanzen (Paläobotanik) als auch der Tiere (Paläozoologie) und des Menschen (Paläanthropologie). Als Teilgebiet der Geologie ermöglicht die Paläontologie die zeitliche Einordnung von Sedimentgesteinen anhand der darin gefundenen Fossilien (Biostratigraphie). Der historischen Geologie liefert sie mit den Leitfossilien das wichtigste Hilfsmittel für die Gliederung der Erdgeschichte. Während die mit dem bloßen Auge sichtbaren Fossilien Gegenstand der Makropaläontologie sind, beschäftigt sich die Mikropaläontologie mit den mikroskopisch kleinen Organismen. Sie liefert Hinweise für die Suche nach wirtschaftlich nutzbaren Lagerstätten (z. B. Erdöl, Erze, Salze).
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Wissenschaft

Anders, als man denkt

„Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.“ Diese Formulierung stammt von Wilhelm Busch, der damit die Erwartungen des 19. Jahrhunderts poetisch auf den Punkt gebracht hat. Damals wurde Wissenschaft zum Beruf, was für den Soziologen Max Weber bedeutete, dass die Welt berechenbar und damit entzaubert wurde. Dies geschah...

Wissenschaft

Geladene Aktivkohle könnte CO₂ einfangen

Weniger Freisetzung ist angesagt, doch im Kampf gegen den Klimawandel könnte auch eine aktive Beseitigung von Treibhausgasen aus der Atmosphäre sinnvoll sein. Nun hat ein Forschungsteam eine Methode entwickelt, die eine praktikable Beseitigung von Kohlendioxid direkt aus der Luft ermöglichen könnte. Als wiederverwendbarer „...

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