Lexikon

Pläontologie

[
griechisch
]
die Wissenschaft vom Leben in der Vorzeit; ihre Untersuchungsobjekte sind die Fossilien. Als biologische Wissenschaft befasst sie sich mit der Evolution und Systematik der ausgestorbenen Lebewesen, sowohl der Pflanzen (Paläobotanik) als auch der Tiere (Paläozoologie) und des Menschen (Paläanthropologie). Als Teilgebiet der Geologie ermöglicht die Paläontologie die zeitliche Einordnung von Sedimentgesteinen anhand der darin gefundenen Fossilien (Biostratigraphie). Der historischen Geologie liefert sie mit den Leitfossilien das wichtigste Hilfsmittel für die Gliederung der Erdgeschichte. Während die mit dem bloßen Auge sichtbaren Fossilien Gegenstand der Makropaläontologie sind, beschäftigt sich die Mikropaläontologie mit den mikroskopisch kleinen Organismen. Sie liefert Hinweise für die Suche nach wirtschaftlich nutzbaren Lagerstätten (z. B. Erdöl, Erze, Salze).
Alexander Gerst
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Der Stuttgarter Wissenschaftler Stefanos Fasoulas erklärt, weshalb der Einstieg privater Unternehmen die Raumfahrt beflügelt – und was das für die Forschung im All bedeutet. Das Gespräch führte RALF BUTSCHER Herr Professor Fasoulas, die Raumfahrt boomt wie lange nicht mehr. Was steckt dahinter? Im Prinzip wurde diese Entwicklung...

Schildkröte, Meer, schwimmend
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