Lexikon
Pạläontologie
[
griechisch
]die Wissenschaft vom Leben in der Vorzeit; ihre Untersuchungsobjekte sind die Fossilien. Als biologische Wissenschaft befasst sie sich mit der Evolution und Systematik der ausgestorbenen Lebewesen, sowohl der Pflanzen (Paläobotanik) als auch der Tiere (Paläozoologie) und des Menschen (Paläanthropologie). Als Teilgebiet der Geologie ermöglicht die Paläontologie die zeitliche Einordnung von Sedimentgesteinen anhand der darin gefundenen Fossilien (Biostratigraphie). Der historischen Geologie liefert sie mit den Leitfossilien das wichtigste Hilfsmittel für die Gliederung der Erdgeschichte. Während die mit dem bloßen Auge sichtbaren Fossilien Gegenstand der Makropaläontologie sind, beschäftigt sich die Mikropaläontologie mit den mikroskopisch kleinen Organismen. Sie liefert Hinweise für die Suche nach wirtschaftlich nutzbaren Lagerstätten (z. B. Erdöl, Erze, Salze).
Wissenschaft
Raketenausflug für Bakterien
Seit Jahrzehnten fliegen Menschen ins All und mit ihnen ihre Mikroorganismen. Doch wie wirken sich die extreme Beschleunigung beim Raketenstart sowie der Eintritt in die Schwerelosigkeit auf die Bakterien aus? Eine Studie zeigt nun, dass die Sporen des nützlichen Bakteriums Bacillus subtilis einen kurzen, suborbitalen Raketenflug...
Wissenschaft
Amputation sorgt doch nicht für Neuverknüpfung im Gehirn
Unser Gehirn verfügt über eine neuronale Karte unseres Körpers, wobei verschiedene Regionen den unterschiedlichen Körperteilen entsprechen. Doch was geschieht mit dieser Karte, wenn wir eine Gliedmaße verlieren? Bisherige Theorien gingen davon aus, dass sich nach einer Amputation auch die Karte im Gehirn verändert. Der Bereich,...